10 May 2026, 00:28

Zoll deckt bei Razzia in Aachen illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Zoll deckt bei Razzia in Aachen illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Zollbeamte aus Aachen haben kürzlich an europaweiten Kontrolltagen teilgenommen, um Menschenhandel und illegale Beschäftigung zu bekämpfen. Die Überprüfungen richteten sich vor allem gegen Gastronomiebetriebe in Aachen, Euskirchen und Heinsberg. Teams des Hauptzollamts Aachen konzentrierten sich dabei auf die Aufdeckung von Arbeitsausbeutung und kriminellen Machenschaften.

Die Kontrollen fanden im September im Rahmen einer grenzüberschreitenden Initiative statt. Die Beamten besuchten 13 Restaurants und Imbisse und überprüften insgesamt 56 Personen. Während der Aktion wurden die Identitäten von 20 Menschen verifiziert.

Die Inspektionen führten zu 17 Ermittlungsverfahren. In sechs Fällen ging es um illegalen Aufenthalt, in vier weiteren um Beihilfe dazu. Fünf Betriebe wurden wegen Verstößen gegen den Mindestlohn beanstandet, drei standen im Verdacht, Löhne vorzuenthalten oder zu veruntreuen. Zwei weitere Ermittlungen betrafen die unzureichende Dokumentation von Arbeitszeiten.

In Euskirchen erstattete die Polizei drei Strafanzeigen wegen illegalen Aufenthalts und damit zusammenhängender Straftaten. Zudem wurde eine Person festgenommen, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Ziel der Aktion war es, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die in ganz Europa agieren.

Elke Willsch, die Pressesprecherin des Hauptzollamts Aachen, bestätigte die Details der Operation.

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Die gemeinsamen Aktionstage führten zu zahlreichen Ermittlungen und Festnahmen. Die Behörden bleiben weiterhin darauf fokussiert, kriminelle Gruppen zu zerschlagen, die in Arbeitsausbeutung verwickelt sind. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Bemühungen gegen illegale Beschäftigung und Menschenhandel zu erwarten.

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