01 May 2026, 18:32

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum lebendigen Quartier mit 3.000 Wohnungen

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebietes mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails.

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum lebendigen Quartier mit 3.000 Wohnungen

Große Veränderungen stehen auf dem historischen Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach bevor. In den nächsten zwei Jahrzehnten soll das Areal umgestaltet werden – mit neuen Wohnungen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Freiräumen. Ab 2026 beginnen die entscheidenden Weichenstellungen und ersten Bauarbeiten, die für den ehemaligen Industriekomplex eine neue Ära einläuten.

Oliver Brügge schied am 30. April 2026 als Geschäftsführer der Zanders Entwicklunggesellschaft (ZEG) aus. Unter seiner Führung war das Unternehmen gegründet und seine langfristige Strategie ausgearbeitet worden. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.

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Der Stadtplanungsausschuss wird den Bebauungsplan am 30. April 2026 prüfen, gefolgt von einer Abstimmung im Stadrat am 12. Mai 2026. Bei einer Zustimmung sollen noch im selben Jahr die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden beginnen, um die historischen Z-Ensemble-Bauten freizulegen. Diese sollen bis Anfang 2027 vollständig sichtbar sein.

Eine neue Website, zanders.de, wird in Kürze online gehen und über den Stand des Projekts informieren. Parallel dazu eröffnet am 9. Mai 2026 der Rail Park, der vor allem Jugendlichen und Besuchern den Zugang zum Gelände erleichtern soll.

Ein Investor hat bereits konkretes Interesse an einem gemischten Projekt mit Gewerbe- und Gastronomienutzung signalisiert. Langfristig sind in den nächsten 20 bis 25 Jahren rund 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze geplant.

Die Neugestaltung des Zanders-Areals soll aus dem Standort ein lebendiges Wohn-, Wirtschafts- und Kulturzentrum machen. Mit den anstehenden Planungsbeschlüssen und dem Baubeginn gewinnt das Vorhaben an Fahrt. Die ersten sichtbaren Veränderungen – darunter die sanierten historischen Gebäude – werden voraussichtlich Anfang 2027 zu sehen sein.

Quelle