Wolfram Weimer und Gott
Wolfram Weimer und Gott
Wolfram Weimer und Gott
Kulturminister Weimer hat ein gottesfürchtiges Buch geschrieben. Darin offenbart er sowohl missionarischen Eifer als auch eine bemerkenswerte Schlichtheit.
Ein aktuelles Buch von Wolfram Weimer, Deutschlands Kulturminister, hat eine Debatte über Glauben und Gesellschaft entfacht. Unter dem Titel „Sehnsucht nach Gott“ vertritt der Autor die These, dass allein das Christentum Europa wieder Ordnung verleihen könne. Währenddessen herrscht auf dem Berliner Alexanderplatz-Weihnachtsmarkt eine festliche Stimmung, die in scharfem Kontrast zu den ernsten Themen des Buches steht.
Ein Autor beschreibt in einem Artikel zum Thema die Stände, gefüllt mit Würstchen, Krapfen und Glühwein – doch von der geistigen Erneuerung, die Weimer sich erhofft, ist nichts zu spüren. Stattdessen hallt eine einsame Stimme, die „Quizás, quizás, quizás“ singt, durch die Menge und erinnert an die warme Interpretation des Klassikers durch Nat King Cole.
Weimers neuestes Werk, erschienen im Bonifatius Verlag in Paderborn, stellt eine kühne Behauptung auf: Der Glaube an Gott sei der einzige Weg, um Deutschland und Europa vor inneren und äußeren Bedrohungen zu schützen. Er besteht darauf, dass das Christentum den Staat, die Grundrechte und sogar die Zukunft der Kinder trage. Ohne ihn, warnt er, drohe der Gesellschaft der Absturz in moralischen und kulturellen Verfall.
Seine Argumente gehen über theologische Fragen hinaus. Weimer macht „Relativisten“, „kulturelle Masochisten“ und das Erbe der 68er-Bewegung für Europas Probleme verantwortlich. Er geht sogar so weit zu behaupten, das Zeugnis eines Gläubigen habe mehr Gewicht als das eines Atheisten – eine Idee, die er als „Beweis“ für die Existenz Gottes darstellt. Kritiker jedoch haben seine Thesen zurückgewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte ihn einen „Schwätzer“, während die Süddeutsche Zeitung seinen medialen Einfluss als „Potemkinsches Dorf“ bezeichnete. Der Autor des Artikels wählt einen anderen Ansatz und deutet das Magnificat nicht als ferne Hymne, sondern als Aufruf zum Handeln für gewöhnliche Menschen. Selbst wenn das Himmelreich unerreichbar bleibe, sei eine andere Welt hier auf Erden möglich, argumentiert er. Glaube sei demnach nicht nur eine Frage göttlichen Eingreifens, sondern auch menschlicher Anstrengung, um Veränderung zu bewirken.
Weimers Buch hat die Diskussion über die Rolle der Religion im modernen Europa neu entfacht. Seine Behauptungen über die Notwendigkeit des Christentums prallen auf die säkulare Realität öffentlicher Räume wie dem Berliner Weihnachtsmarkt. Doch die Debatte selbst wirft eine tiefere Frage auf: Kann der Glaube die Gesellschaft noch prägen – oder beschränkt sich sein Einfluss inzwischen nur noch auf Lieder, Hymnen und die stillen Reflexionen derer, die durch die festliche Menge ziehen?
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