Wie gelingt Versöhnung nach Kriegen? Öffentliche Diskussion in Münster
Karlheinz MiesWie gelingt Versöhnung nach Kriegen? Öffentliche Diskussion in Münster
Öffentliche Diskussion über Versöhnung nach Kriegen am 23. Oktober in Münster
Am 23. Oktober findet in Münster eine öffentliche Diskussion zum Thema Versöhnung nach Kriegen statt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen“ ist Teil des jährlichen Ökumenischen Friedensdialogs zwischen Münster und Osnabrück. Der Eintritt ist frei, Beginn ist um 19 Uhr im Erbdrostenhof.
An der Diskussion wirken zwei renommierte Referierende mit: Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw, sowie Dr. Irina Scherbakowa, Mitgründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Moderation übernimmt Dr. Jörg Luer.
Schirmherr der Veranstaltung ist Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Zudem werden Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz anwesend sein. Die diesjährige Diskussion setzt die Reihe „Dialoge für den Frieden“ fort, in der Expertinnen und Experten Wege zur Überwindung von Konflikten erörtern.
Im Mittelpunkt des Abends stehen die Herausforderungen beim Wiederaufbau von Vertrauen nach einem Krieg. Die Veranstalter laden die Öffentlichkeit ein, sich an der Diskussion zu beteiligen – der Eintritt ist kostenlos. Ziel ist es, durch einen offenen Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und religiösen Führungspersönlichkeiten das gegenseitige Verständnis zu fördern.






