Münster konfrontiert sich mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit in neuem Themenraum
Krzysztof LöfflerMünster konfrontiert sich mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit in neuem Themenraum
Städtisches Museum Münster zeigt Veranstaltungsreihe zu deutschem Kolonialismus
Im Mittelpunkt steht der „Themenraum Kolonialismus“, eine gemeinsame Ausstellung von 15 lokalen Einrichtungen. Besucherinnen und Besucher können sich durch Führungen, Studientage für Schülerinnen und Schüler sowie eine separate Fotoausstellung ab diesem Oktober mit dem Thema auseinandersetzen.
Der „Themenraum Kolonialismus“ wird am 11. Oktober um 16 Uhr mit einer öffentlichen Führung eröffnet. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Ausstellung beleuchtet Deutschlands koloniale Vergangenheit und deren bis heute spürbare Auswirkungen.
Schon zuvor finden am 8. und 9. Oktober exklusive Studientage für weiterführende Schulen statt. Studierende der Universität Münster begleiten die Klassen als Ansprechpartner und Guides. Eine Anmeldung ist für die Studientage nicht erforderlich, für einen angrenzenden Arbeitsraum jedoch nötig.
Parallel zeigt das Museum ab 10. Oktober ein preisgekröntes Foto des ersten Nachwuchswettbewerbs des Landesverbands Nordrhein-Westfalen im Deutschen Aero Club. Gleichzeitig endet am 12. Oktober die Ausstellung „Pan Walther (1921–1987) – Sara-la-Kȃli. Die Wallfahrt in Saintes-Maries-de-la-Mer“.
Weitere Studientage für Schulen sind für Dezember 2025 und Februar 2026 geplant.
Der „Themenraum Kolonialismus“ verbindet historische Forschung mit öffentlicher Auseinandersetzung. Schulen, Studierende und interessierte Besucher können das Thema in geführten Formaten und Ausstellungen erkunden. Die Veranstaltungen werden ergänzt durch weitere Präsentationen, darunter zur Luftfahrtgeschichte, im Städtischen Museum Münster.
