Wie "Chicks on Speed" seit 27 Jahren die deutsche Kultur revolutionieren
Karlheinz MiesWie "Chicks on Speed" seit 27 Jahren die deutsche Kultur revolutionieren
Ein Münchner Kunstkollektiv mit kühner Kreativität prägt seit Jahrzehnten die deutsche Kulturlandschaft
Das 1997 gegründete Kollektiv Chicks on Speed verbindet Musik, bildende Kunst und Performance zu einem einzigartigen Werk – jenseits herkömmlicher Grenzen. Obwohl ihr Name in gängigen Suchanfragen selten auftaucht, reicht ihr Einfluss tief in die deutsche Kultur hinein.
Alles begann, als sich Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse in München zusammenfanden. Von Anfang an entzog sich ihr Schaffen jeder einfachen Einordnung: Sie produzierten Musik, malten, sculptierten, entwarfen Collagen, Filme und Textilien – selbst Body-Art und konzeptuelle Kostüme wurden Teil ihres vielschichtigen Repertoires.
Performance und Bildung spielten dabei eine zentrale Rolle. Neben Ausstellungen und Auftritten leiteten sie künstlerische Forschungsprojekte und pädagogische Workshops, die ihr Publikum aktiv in kreative Prozesse einbanden.
Im Laufe der Jahre hinterließ ihr experimenteller Stil bleibende Spuren in der deutschen Kulturszene. Festivals, Galerien und alternative Räume zeigten regelmäßig ihre interdisziplinären Projekte. Doch trotz ihrer Bedeutung sind Dokumentationen über ihre frühen Jahre und ihr umfassendes Wirken in digitalen Archiven nur spärlich vorhanden.
Chicks on Speed bewegen sich zwischen Musik, visueller Kunst und interaktiven Erlebnissen. Mit ihrer Gründung 1997 startete eine Bewegung, die künstlerische Konventionen herausforderte. Auch wenn ihr Name nicht die Suchergebnisse dominiert – ihr vielseitiges Schaffen hallt bis heute in der zeitgenössischen deutschen Kultur nach.






