15 May 2026, 06:27

Megumis Film Fujiko feiert Festivalerfolge und stärkt Frauenbilder

Ein japanischer Bildschirm mit einem leuchtenden Gemälde eines üppigen Landschaften mit detaillierten Blumen und Pflanzen in kräftigen Farben.

Megumis Film Fujiko feiert Festivalerfolge und stärkt Frauenbilder

Die japanische Schauspielerin und Produzentin Megumi hat nach vier Jahren Entwicklungsarbeit ihren neuesten Film Fujiko präsentiert. Das Drama erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter in den 1970er- und 80er-Jahren in Shizuoka, die nach persönlicher Freiheit strebt. Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte übernimmt Megumi in dem Projekt auch die Hauptrolle – der Film wurde kürzlich beim Far East Film Festival in Udine ausgezeichnet.

Für Fujiko übernahm Megumi eine Doppelfunktion: Sie produzierte den Film und steht zudem als Schauspielerin vor der Kamera. Die Idee entstand, nachdem sie einen Bericht gelesen hatte, der Japan beim Selbstwertgefühl von Frauen auf den letzten Platz setzte. Mit dem Film wollte sie Frauen stärken und ließ sich dabei von den Erzählungen ihres Großvaters über die Kämpfe ihrer Großmutter im Nachkriegsjapan leiten.

Zum Cast gehören Yuki Katayama, Lily Franky und Issey Ogata. Die internationalen Vertriebsrechte liegen bei SC Films International. Beim 28. Far East Film Festival gewann Fujiko den Golden Mulberry Publikumspreis sowie eine geteilte Auszeichnung der Black-Dragon-Jury der Filmkritik.

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Megumis Karriere umfasst mehr als 20 Jahre, mit herausragenden Rollen in Filmen wie The Stormy Family, One Night und The Blood of Wolves. Neben der Schauspielerei produzierte sie auch Netflix-Erfolge wie Badly in Love, der Streaming-Rekorde brach. Die Pandemie veranlasste sie dazu, eigene Projekte zu entwickeln, statt auf Rollenangebote zu warten.

Aktuell arbeitet sie als Produzentin an zwei noch unbetitelten Filmen. Als Schauspielerin wird sie demnächst in Nameless und This Is I zu sehen sein. Mit der jüngsten Festivalanerkennung für Fujiko festigt Megumi ihren Einfluss in der japanischen Filmbranche. Ihr Wandel von der Schauspielerin zur Produzentin spiegelt einen größeren Trend wider: Immer mehr Künstler:innen übernehmen selbst die kreative Kontrolle. Die Themen weiblicher Widerstandskraft bleiben dabei zentral für ihr weiteres Schaffen.

Quelle