Viersen gedenkt der NS-Opfer mit Schweigemarsch und Kerzenandacht
Susan auch SchlauchinViersen gedenkt der NS-Opfer mit Schweigemarsch und Kerzenandacht
Bundesweite Gedenkveranstaltungen finden am 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. In Viersen haben die LVR-Klinik und die Initiative 27. Januar eine besondere Veranstaltung organisiert, um der Opfer der NS-Zeit zu gedenken. Das Programm umfasst einen Gedenkmarsch, einen Gottesdienst und eine Kerzenandacht, bei der die Namen von zehn ermordeten Patientinnen und Patienten verlesen werden.
Die Gedenkfeier beginnt um 15:00 Uhr am Hauptverwaltungsgebäude der LVR-Klinik Viersen. Von dort aus nehmen die Teilnehmenden an einem Schweigemarsch zu den Stolpersteinen auf dem Klinikgelände teil – kleinen Messingtafeln, die an die während der NS-Diktatur Verfolgten erinnern.
Im Anschluss findet in der St.-Johannes-Kirche auf dem Klinikareal ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt. Während der Feier werden die Namen der zehn Opfer, die den NS-Verbrechen zum Opfer fielen, laut verlesen. Zum Abschluss der Zeremonie zünden die Anwesenden Kerzen zu ihrem Gedenken an. Die Veranstaltung klingt mit einer gemeinsamen Andacht in der Kirche aus, die Raum für Besinnung und Austausch bietet.
Die Gedenkveranstaltung in Viersen ist eine von vielen im gesamten Land, die an diesem Tag an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Durch das Verlesen der Namen und das Entzünden der Kerzen wollen die Organisatoren sicherstellen, dass die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten. Der Gedenkmarsch und der Gottesdienst bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit, gemeinsam zu trauern und sich der historischen Verantwortung zu stellen.