Verena Schäffer wird neue Ministerin für Familie und Integration in NRW
Krzysztof LöfflerVerena Schäffer wird neue Ministerin für Familie und Integration in NRW
Verena Schäffer ist als neue Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration in Nordrhein-Westfalen vereidigt worden. Die 39-jährige Politikerin der Grünen folgt auf Josefine Paul – nach einem rasanten Aufstieg in der Landespolitik. Ihre Ernennung krönt Jahre der Führungsarbeit in der Koalitionsregierung und ihr Engagement für soziale Themen.
Schäffers politische Laufbahn begann früh: Mit 18 trat sie den Grünen bei, mit 19 saß sie bereits im Vorstand der Grünen Jugend in Nordrhein-Westfalen. Ihren Aufstieg setzte sie fort, als sie mit 24 als jüngste Abgeordnete in den Landtag einzog – für den Wahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II.
Als Fraktionsvorsitzende spielte sie eine zentrale Rolle für den Erfolg der Koalition. Kollegen bescheinigen ihr, maßgeblich Politik in den Bereichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Antidiskriminierung und Frauenrechte vorangetrieben zu haben. Eine ihrer Initiativen war die Einrichtung eines "Kinderzimmers" im Landtag, um Abgeordneten mit Familie den Alltag zu erleichtern.
Zuletzt vertrat sie Wuppertal im Düsseldorfer Landtag. Stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur lobte ihre Erfahrung, Führungsstärke und moralische Klarheit. Ministerpräsident Hendrik Wüst hob ebenfalls ihre Verdienste für die Erfolgsbilanz der Regierung hervor.
Schäffer, Mutter von zwei Kindern, hat sich wiederholt über die Vereinbarkeit von Familie und politischem Engagement geäußert. Ihr Einsatz für die bessere Balance zwischen Beruf und Elternschaft bleibt ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit.
Die neue Ministerin übernimmt ihr Amt mit einer starken Bilanz in der Sozialpolitik und im Koalitionsmanagement. Ihre Ernennung unterstreicht ihren Einfluss in der nordrhein-westfälischen Landesregierung sowie ihren Fokus auf Gleichstellung und Familienförderung. In ihrer neuen Rolle wird sie unter anderem für Jugendhilfe und die Integration von Geflüchteten zuständig sein.