Tischtennis gegen Parkinson: Wie ein Verein in Bergisch Gladbach Leben verändert
Krzysztof LöfflerTischtennis gegen Parkinson: Wie ein Verein in Bergisch Gladbach Leben verändert
Ein örtlicher Tischtennisverein hilft seit fünf Jahren Menschen mit Parkinson – durch Sport
Der TTC Bärbroich 1958 arbeitet seit 2019 mit der Initiative PingPongParkinson zusammen und bietet spezielle Trainingsstunden an. Aus der Idee ist inzwischen ein lebendiges Unterstützungsnetzwerk mit über 40 Stammmitgliedern geworden.
Mitte 2021 gründete der Verein eine eigene PingPongParkinson-Sparte. Die Einheiten finden im TTreff in Bergisch Gladbach-Herkenrath statt, wo vier Tische zum Üben bereitstehen. Studien zeigen, dass Tischtennis Parkinson-Symptome lindern und sogar den Medikamentenbedarf verringern kann.
Doch das Angebot geht über das Training hinaus: Die Gruppe organisiert gemeinsame Aktivitäten, um Freundschaften zu knüpfen. Radtouren, Grillfeste und Besuche im Hänneschen-Theater halten die Mitglieder zusammen. Zudem tauschen sie sich über Therapien und Reha-Kliniken aus – aus dem Sport ist ein umfassendes Hilfsnetzwerk geworden.
2022 gewann das Team den Bergischen Pokal und setzte sich gegen Mannschaften aus Olpe-Wenden, Rönsahl, Wipperfürth und Wuppertal durch. Nun feiert der Verein zum fünfjährigen Jubiläum am 28. März 2026 den Strunde-Cup. Das Turnier bringt 48 Spieler aus der Region in der Dreifachturnhalle des Gymnasiums Herkenrath zusammen.
Der Strunde-Cup steht für fünf Jahre Erfolg des Parkinson-Programms beim TTC Bärbroich. Die Veranstaltung zeigt, wie Tischtennis längst mehr als ein Hobby ist – es hilft, Symptome zu bewältigen und Gemeinschaft zu stiften. Mit 48 angemeldeten Teilnehmern spiegelt das Turnier die wachsende Strahlkraft der Initiative in Bergisch Gladbach und darüber hinaus wider.