20 January 2026, 09:32

„Stopp, lebe weiter!“: Rhein-Sieg-Kreis startet dringende Bahnübergangs-Kampagne nach vier Toten

Eine Warnschilder an der Seite einer Bahnschiene, umgeben von einem Metallzaun, mit Bäumen, Pfählen, einem Gebäude mit Fenstern, Containern, einem Straßenpfahl, Fahrzeugen auf der Straße und einem bewölkten Himmel.

„Stopp, lebe weiter!“: Rhein-Sieg-Kreis startet dringende Bahnübergangs-Kampagne nach vier Toten

Im Rhein-Sieg-Kreis starben im vergangenen Jahr vier Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen. Die Opfer waren zwischen 49 und 73 Jahre alt. Nun starten die örtlichen Behörden eine Kampagne, um weitere Tragödien zu verhindern.

Am Dienstag, den 3. Februar 2026, findet um 14:00 Uhr eine Presseveranstaltung statt. Treffpunkt ist der Bahnübergang Bröltalstraße 14 in Hennef. Dort wird Sebastian Schuster, Landrat und Leiter der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg, über die Gefahren an Bahnübergängen sprechen.

Während der Veranstaltung wird eine Bodenmarkierung auf dem Gehweg enthüllt. Mit der in Kreide aufgesprühten Botschaft "STOPP, LEBE WEITER!" soll das Sicherheitsbewusstsein der Bevölkerung gestärkt werden. Ziel der Kampagne ist es, das Verhalten der Menschen nachhaltig zu beeinflussen.

Die Initiative wird von der Verkehrsabteilung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg geleitet. Ihr Anliegen ist es, durch Aufklärung über die richtige Verhaltensweise an Bahnübergängen schwere Unfälle zu verringern.

Die Kampagne folgt auf vier tödliche Vorfälle im Jahr 2025. Die Behörden hoffen, dass die Aktion zu mehr Vorsicht im Umgang mit Bahnübergängen anregt. Die Markierung und öffentliche Warnungen sollen als ständige Mahnung vor den Gefahren dienen.