28 December 2025, 06:34

Steuergeld für Habeck-Doku: Warum dieser Film die Gemüter erhitzt

Eine Konferenzszene mit Sitzenden, die einer Bühne zugewandt sind, auf der eine Diskussion zwischen Medienvertretern und -eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

Steuergeld für Habeck-Doku: Warum dieser Film die Gemüter erhitzt

Ein neuer Dokumentarfilm über den ehemaligen deutschen Vizekanzler Robert Habeck hat für Aufsehen gesorgt, nachdem bekannt wurde, dass das Projekt mit Steuergeldern finanziert wurde. Der unter dem Titel 'Jetzt. Wohin?' veröffentlichte Film begleitet Habecks Wahlkampf im Vorfeld der Bundestagswahl im Februar 2025. Kritiker aus dem rechten Lager werfen der Produktion vor, eine politisch motivierte Verwendung öffentlicher Mittel zu sein.

Der Dokumentarfilm erhielt insgesamt 270.793,95 Euro aus öffentlichen Fördermitteln, die von verschiedenen Stellen bereitgestellt wurden. Beteiligt waren der 'Deutsche Filmförderfonds' (DFFF), die 'Filmförderungsanstalt' (FFA) sowie die 'Film- und Medienstiftung NRW'. Weitere Unterstützung kam von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie regionalen Förderinstitutionen.

Habeck, eine führende Figur der Grünen, hat persönlich keine finanziellen Vorteile aus dem Film gezogen. Dennoch hat die Enthüllung, dass Steuergelder einen Film über einen aktiven Politiker finanzieren, scharfe Kritik ausgelöst. Konservative Stimmen, darunter der Unternehmer Rainer Zitelmann, fordern sogar die vollständige Abschaffung von Filmsubventionen. Der Trailer des Films wurde auf YouTube bereits über 20.000 Mal aufgerufen. Die offizielle Premiere ist für den 7. Dezember angesetzt. Gegner argumentieren, die Produktion sei ein 'Filmdenkmal' für Habeck – bezahlt von der Allgemeinheit.

Die Kontroverse zeigt die Spannungen um die öffentliche Förderung politisch geprägter Projekte auf. Die Veröffentlichung des Dokumentarfilms wird wie geplant erfolgen, die Premiere ist für Anfang Dezember vorgesehen. Die Debatte über Filmförderung und ihre Nutzung für politische Inhalte dürfte damit weitergehen.