Solinger Neujahrsempfang diskutiert Zukunft der Sozialdienste im Bergischen Städtedreieck
Susan auch SchlauchinSolinger Neujahrsempfang diskutiert Zukunft der Sozialdienste im Bergischen Städtedreieck
Neujahrsempfang in Solingen: Lokale Verantwortungsträger und Sozialverbände diskutieren Zukunft der Sozialdienste
Ein Neujahrsempfang in Solingen brachte kommunale Führungskräfte und Vertreter der Wohlfahrtsverbände zusammen, um über die Zukunft sozialer Dienstleistungen zu sprechen. Die vom Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgerichtete Veranstaltung stand im Zeichen der wirtschaftlichen Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen in der Region Bergisches Städtedreieck. Zu Wort meldeten sich Politiker, Wissenschaftler und Vertreter aus der Zivilgesellschaft.
Den Auftakt der Veranstaltung gestaltete Dorothee Daun, Vorsitzende des Solinger Kreisverbandes. Anschließend begrüßte Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, die Gäste im Namen von Oberbürgermeister Daniel Flemm. Unter den Teilnehmenden befand sich auch Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen.
Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentierte Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie. Seine Forschung unterstreicht die zentrale Rolle von Beschäftigten im Sozialsektor, die bei Mitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege tätig sind. Zwar wurde die genaue Zahl der Beschäftigten in der Region nicht genannt, doch die Studie bestätigt ihren erheblichen Beitrag.
Im Mittelpunkt des Ereignisses stand zudem die Forderung nach verlässlicher staatlicher Förderung, um die Arbeit unabhängiger Wohlfahrtsdienste langfristig zu sichern. Die unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes organisierten Einrichtungen setzen sich weiterhin für Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und hohe Qualitätsstandards in der Betreuung ein.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie unabhängige Wohlfahrtsdienste zum Aufbau einer solidargemeinschaftlichen und inklusiven Gesellschaft beitragen. Die Anwesenden waren sich einig: Nur mit dauerhafter finanzieller Unterstützung können diese wichtigen Aufgaben nachhaltig erfüllt werden. Die Diskussionen betonten erneut die unverzichtbare Rolle dieser Organisationen in der Region Bergisches Städtedreieck.