Silvesterfeiern enden oft mit teuren Versicherungsschäden durch Feuerwerk
Silvesterfeiern enden oft mit teuren Versicherungsschäden durch Feuerwerk
Silvesterfeiern in Deutschland bringen oft Feuerwerk, Partys – und einen Anstieg der Versicherungsschäden
Jedes Jahr verzeichnen Versicherer Ende Dezember mehr brandbedingte Vorfälle als im Frühling oder Herbst. Viele dieser Fälle gehen auf Verletzungen oder Sachschäden zurück, die durch Feuerwerkskörper und Festtagsmissgeschicke verursacht werden.
Die Kosten solcher Unfälle können hoch sein, doch verschiedene Versicherungspolicen helfen, sie abzufedern. Die Regeln unterscheiden sich je nachdem, ob der Schaden versehentlich, fahrlässig oder vorsätzlich entstanden ist.
Feuerwerk ist eine der Hauptursachen für Verletzungen und Sachschäden an Silvester. Wird jemand durch die Fahrlässigkeit einer anderen Person verletzt, übernimmt in der Regel deren private Haftpflichtversicherung die Behandlungskosten. Bei selbstverschuldeten Verletzungen springt die private Krankenversicherung ein. Bei dauerhaften Schäden leistet die private Unfallversicherung unabhängig von der Schuldfrage Entschädigung.
Auch Sachschäden durch Feuerwerk sind abgedeckt – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Autofahrer mit einer Vollkaskoversicherung können Schäden durch Feuerwerk, einschließlich Vandalismus, geltend machen. Die Hausratversicherung übernimmt zerstörte Möbel, während die Gebäudeversicherung strukturelle Schäden abdeckt. Allerdings schließen Policen Schäden durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz aus, etwa wenn Feuerwerk in Innenräumen gezündet wird.
Kann der Verursacher eines Schadens nicht ermittelt werden, müssen Geschädigte auf ihre eigene Versicherung zurückgreifen. Die private Unfallversicherung kann dennoch Behandlungskosten übernehmen, und eine Invaliditätsversicherung bietet bei schweren Fällen finanzielle Unterstützung. Die Haftpflichtversicherung zahlt in der Regel auch bei Partyunfällen, selbst wenn Fahrlässigkeit im Spiel war. Vorsätzliche Schäden sind jedoch ausgeschlossen, und die Verantwortlichen müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Versicherer können eine Rückforderung verlangen, wenn sie später nachweisen, dass der Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde. Doch der Nachweis von Absicht gestaltet sich oft schwierig, sodass viele Fälle ungelöst oder strittig bleiben.
In Nordrhein-Westfalen und im gesamten Bundesgebiet gelten auch 2026 dieselben Regeln. Sowohl die private Unfallversicherung als auch die gesetzliche Krankenversicherung decken Personenschäden durch Silvesterunfälle ab und sichern so die medizinischen und langfristigen Kosten.
Silvester bringt Feiern mit sich – und einen vorhersagbaren Anstieg der Versicherungsschäden. Die meisten durch Feuerwerk verursachten Verletzungen und Sachschäden sind abgedeckt, sofern sie unbeabsichtigt entstanden sind. Vorsätzliche oder rücksichtslose Handlungen hingegen lassen Geschädigte ohne Entschädigung zurück und können rechtliche Folgen nach sich ziehen.
Für Betroffene lohnt es sich, zu wissen, welche Policen greifen, um die Kosten zu erstatten. Doch Versicherer stehen weiterhin vor der Herausforderung, nachzuweisen, ob ein Schaden absichtlich oder lediglich leichtsinnig verursacht wurde.
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