Schalke 04: Wie Trainer Muslic den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga befeuert
Karlheinz MiesSchalke 04: Wie Trainer Muslic den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga befeuert
Schalke 04 erlebt unter dem neuen Trainer Miron Muslic eine spektakuläre Wende. Nach neun Spieltagen steht der Verein auf Platz zwei der 2. Bundesliga. Die Defensive des Teams zählt mittlerweile zu den stärksten der Liga – bisher kassierte die Mannschaft in dieser Saison nur fünf Tore.
Muslic übernahm bei Schalke 04 mit einer klaren Aufgabe: den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga sichern. Sein Einfluss war sofort spürbar – aus einer einst wackeligen Abwehr formte er eine stabile Einheit. Die Ambitionen des Clubs passen zu seiner Erfahrung, folgt er doch den Spuren von vier anderen österreichischen Trainern – Gustav Wieser, Ferdinand Swatosch, Edi Frühwirth und Max Merkel –, die das Team einst führten.
Der in Österreich und Bosnien verwurzelte Muslic erhielt 2003 die österreichische Staatsbürgerschaft. Seine Verpflichtung reiht sich ein in die wachsende Liste österreichischer Trainer, die derzeit in Europa arbeiten. Gerhard Struber coacht aktuell Bristol City in der englischen Championship, während Oliver Glasner den Premier-League-Klub Crystal Palace leitet. Adi Hütter wurde kürzlich von AS Monaco entlassen, und Ralph Hasenhüttl verließ vergangene Saison den VfL Wolfsburg.
Mit Schalke 04 fest im Aufstiegskampf verankert, hat Muslics taktischer Ansatz für Stabilität gesorgt. Besonders die defensive Bilanz sticht hervor und bildet eine solide Basis für die kommenden Herausforderungen. Der Wiederaufstieg bleibt das primäre Ziel für Muslic und den Verein. Die aktuelle Form zeigt: Schalke ist ein ernsthafter Anwärter auf die Rückkehr ins Oberhaus. Hält die defensive Stärke an, könnte der Klub bald wieder in der Bundesliga stehen.






