10 May 2026, 20:27

"Saturday Night Live U.K." karikiert Nigel Farage als dystopischen Premierminister

Cartoon illustration of people standing outside a building with trees and sky, labeled "odd fellows from downing street complaining to John Bull" at the bottom.

"Saturday Night Live U.K." karikiert Nigel Farage als dystopischen Premierminister

Die neueste Folge von Saturday Night Live U.K. begann mit einer dreisten politischen Satire, die in einem dystopischen Jahr 1946 spielte. Peter Serafinowicz schlüpfte darin in die Rolle von Nigel Farage – umgedeutet als britischer Premierminister. Der Sketch griff aktuelle reale Ereignisse auf, darunter die Wahlerfolge von Farages Partei bei Kommunalwahlen und seine umstrittenen politischen Positionen.

Die einleitende Szene spielte im Londoner Amtssitz des Premierministers, wo Serafinowicz’ Farage entspannt auf seinem Handy telefonierte. Lässig wünschte er Sir David Attenborough zum 120. Geburtstag alles Gute – ein Augenzwinkern zur alternativen Zeitlinie des Sketches. In seiner Nähe besprach seine Stellvertreterin, gespielt von einer Darstellerin als Kemi Badenoch, nun Vorsitzende der Konservativen Partei, die schrumpfende Bevölkerung Londons infolge von Massenabschiebungen.

Anschließend folgte eine zeitreisende Wendung: George Fouracres und Celeste Dring verkörperten in einem kurzen Auftritt die Labour-Politiker Keir Starmer und Angela Rayner – eine absurde Note, die das Grundkonzept des Sketches unterstrich.

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Bevor die Szene endete, bereiteten sich Farage und Badenoch auf die Teilnahme an einem „Straight Pride“-Umzug vor und unterstrichen damit den überzeichneten rechtspopulistischen Ton. Die Truppe beendete den Beitrag mit dem markanten Schlusssatz der Show: „Live aus London – es ist Saturday Night!“

Der Sketch verband reale politische Figuren mit surrealem Humor und spielte auf Farages jüngste Wahlerfolge sowie seine polarisierenden Standpunkte an. Indem die Sendung ihn in ein fiktives Jahr 1946 versetzte, stellte sie die Spaltungskraft seiner Politik bloß. Der Beitrag setzte den Ton für eine Folge voller scharfer Satire.

Quelle