28 June 2026, 18:30

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau Garzweiler bis Jahresende

RWE errichtet Photovoltaik-Anlagen mit 86,5 Megawatt entlang der Autobahn durch die Rheinregion

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau Garzweiler bis Jahresende

RWE plant Bau mehrerer neuer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier

Der Energiekonzern RWE hat Pläne für den Bau mehrerer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier bekannt gegeben. Die Anlagen sollen eine kombinierte Leistung von 86,5 Megawatt erzielen und sind Teil der umfassenderen Strategie des Unternehmens, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region voranzutreiben.

Die Solarparks entstehen östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen. Sie werden auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Garzweiler errichtet, wie Lars Kulik, Vorstandsmitglied von RWE Power, mitteilte. Die Anlagen nutzen rekultivierte Flächen und können an die bestehende Netzinfrastruktur des Tagebaus angebunden werden.

Katja Wünschel, CEO von RWE Renewables Europe & Australien, betonte, dass Projekte in Autobahnnähe oft von beschleunigten Genehmigungsverfahren und größerer öffentlicher Akzeptanz profitieren. RWE betreibt in der Region bereits sieben Solarparks, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Zudem hat das Unternehmen an einer lokalen Demonstrationsanlage Agri-Photovoltaik getestet.

Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, mit dem Ziel, die neuen Solarparks noch bis Jahresende ans Netz zu bringen. Die Projekte tragen zu RWEs Ziel bei, in der Region mindestens 500 Megawatt zusätzliche Solar- und Windkapazitäten zu erschließen.

Die neuen Solarparks werden das regionale Stromnetz um 86,5 Megawatt verstärken. Durch die Nutzung bestehender Infrastruktur und rekultivierter Flächen sollen Effizienzgewinne erzielt werden. Die Vorhaben unterstreichen das Engagement von RWE für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien im Rheinland.

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