Rund 23.000 wahlberechtigte Jugendliche Online-Wahl für Jugendparlament
Anatol FrankeRund 23.000 wahlberechtigte Jugendliche Online-Wahl für Jugendparlament
Rund 23.000 junge Menschen wahlberechtigt – Online-Wahl zum Jugendparlament
Teaser: Der Stadtrat von Mönchengladbach hat beschlossen, das zweite Jugendparlament per Online-Abstimmung wählen zu lassen. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach.
21. Dezember 2025, 09:00 Uhr MEZ
Mönchengladbach bereitet sich auf die zweite Wahl zum Jugendparlament vor, die vom 9. bis 13. März online stattfinden soll. Die Initiative ermöglicht es jungen Einwohnerinnen und Einwohnern im Alter von 12 bis 20 Jahren, Vertreter zu wählen, die ihre Anliegen in der Kommunalpolitik einbringen. Rund 23.000 wahlberechtigte Jugendliche erhalten damit die Möglichkeit, die Jugendpolitik der Stadt mitzugestalten.
Das Jugendparlament arbeitet unabhängig – ohne Bindung an politische Parteien oder religiöse Gruppen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Themen zu behandeln, die junge Menschen bewegen, von Bildung bis hin zu Freizeitangeboten. Die Mitglieder können Anträge an den Stadtrat richten, wobei ihre Rolle beratender Natur bleibt und keine rechtliche Bindungskraft besitzt.
Wer als Kandidat oder Kandidatin antreten möchte, muss eine individuelle Bewerbung einreichen, die von mindestens fünf Unterstützern unterzeichnet wird. Die Wahlunterlagen werden den Wahlberechtigten per Post zugeschickt, darunter ein sicherer Code und die Zugangsdaten für die Online-Stimmabgabe. Jede Wählerin und jeder Wähler hat bis zu 25 Stimmen, wobei pro Kandidat nur eine Stimme abgegeben werden darf. Das aktuelle Jugendparlament wird seine letzte Sitzung am 16. Januar 2026 in der Stadtbibliothek abhalten. Zu den Aufgaben der gewählten Mitglieder gehören der Austausch mit lokalen Behörden, die Mitarbeit in Ausschüssen sowie die Vertretung von Jugendinteressen bei städtischen Entscheidungen.
Die Wahl markiert das zweite Mal, dass Mönchengladbach ein Jugendparlament per Direktwahl bestimmt – diesmal in Form einer Online-Abstimmung. Die erfolgreichen Kandidaten werden sich dafür einsetzen, dass die Stimmen junger Menschen in der Kommunalpolitik Gehör finden. Die Ergebnisse entscheiden, wer die Jugend der Stadt in der kommenden Amtszeit vertritt.