"Optimismus ist Pflicht": Stadtrat präsentiert Haushaltsentwurf 2026
"Optimismus ist Pflicht": Stadtrat präsentiert Haushaltsentwurf 2026
„Optimismus ist Pflicht“: Stadträtin stellt Haushaltsentwurf 2026 vor
„Optimismus ist Pflicht“: Stadträtin stellt Haushaltsentwurf 2026 vor
- Dezember 2025
Finanzen, Wirtschaft, Politik, Allgemeines
Aachen hat den Entwurf für den Haushalt 2026 vorgestellt – mit einem Rekorddefizit und erheblichen finanziellen Herausforderungen. Der Plan sieht die bisher größte Entnahme aus der allgemeinen Rücklage der Stadt vor: 61 Millionen Euro, um die steigenden Kosten zu decken. Trotz der Haushaltslücke betonen die Verantwortlichen, dass weder Steuererhöhungen noch Verlustvorträge eingeführt werden sollen.
Der Haushalt muss nun von allen neun Fraktionen im Stadtrat geprüft werden, die im vergangenen September gewählt wurden. Die endgültige Abstimmung ist für den 11. März 2026 angesetzt, nachdem Ausschüsse und Fraktionen den Entwurf begutachtet haben.
Laut Entwurf belaufen sich die laufenden Ausgaben auf fast 1,4 Milliarden Euro, während 206 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen sind. Um die Defizite auszugleichen, setzt die Stadt auf jährliche globale Einsparungen in Höhe von 27 Millionen Euro. Dennoch wird die Kassenkreditaufnahme voraussichtlich auf über 520 Millionen Euro steigen – ein neuer Höchststand.
Bis Ende 2026 strebt Aachen an, die Kassenkreditschulden um 120 Millionen Euro zu reduzieren. Dies würde vorübergehend die Zinslast verringern und das Eigenkapital stärken. Mittelfristige Prognosen sagen jedoch weiterhin jährliche Defizite zwischen 31,9 und 38,0 Millionen Euro voraus, wobei die Eigenkapitalquote mit 4,92 % nahe an die gesetzliche Untergrenze von 5 % rückt.
Das Haushaltsverfahren umfasst mehrere Schritte: Fraktionen, Bezirksausschüsse und der Finanzausschuss werden den Entwurf vor der endgültigen Entscheidung des gesamten Rates prüfen. Vertreter von Parteien wie den Grünen, die im Hauptfinanzgremium mitwirken, werden die Endfassung mitgestalten.
Bürgerinnen und Bürger können die Zahlen selbst einsehen: Die Rede der Kämmerin, die Entwurfsunterlagen und ein interaktives Haushaltstool sind auf unserestadt.de abrufbar.
Der Haushalt 2026 spiegelt den schwierigen finanziellen Spagat wider, vor dem Aachen steht. Ohne neue Steuern oder Verlustvorträge wird die Stadt ihre Rücklagen aufbrauchen und auf Einsparungen setzen, um die Defizite zu bewältigen. Die Ratssitzung im März wird zeigen, ob der Plan wie vorgeschlagen umgesetzt wird.
Falls der Entwurf angenommen wird, könnte die Schuldenlast bis 2026 verringert werden, doch das Eigenkapital bliebe knapp über dem gesetzlichen Minimum. Der Erfolg hängt zudem davon ab, ob die geplanten Einsparungen dauerhaft umgesetzt werden und die Investitionsstrategie wirkt.
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