München kassiert erstmals fünfstellige Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel auf dem Oktoberfest
Anatol FrankeMünchen kassiert erstmals fünfstellige Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel auf dem Oktoberfest
Zum ersten Mal hat die Stadt München für Cathy Hummels' jährlichen WiesnBummel auf dem Oktoberfest eine Gebühr erhoben. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum feiert, hat sich zu einer prominenten Tradition entwickelt, die Prominente und Influencer anzieht. Berichten zufolge belief sich die Gebühr auf einen "sehr hohen fünfstelligen Betrag" – ein neuer Schritt in der städtischen Handhabung kommerzieller Aktivitäten während des Festes.
Bei diesem WiesnBummel waren Stars wie der Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie die TV-Persönlichkeiten Simone Ballack und Oliver Pocher zu Gast. Die von Hummels unter ihrer Marke Events by CH organisierte Zusammenkunft galt als ihr bisher erfolgreichster Auftritt.
Die Einführung der Gebühr markiert einen Politikwechsel. Die Behörden verlangen nun Lizenzgebühren für Veranstaltungen, die Einnahmen generieren oder erhebliche Werbewirkung entfalten – insbesondere in sozialen Medien. Bisher waren für von Influencern organisierte Aktivitäten auf dem Oktoberfest keine solchen Abgaben dokumentiert.
Trotz der Neuerung bleibt das Verhältnis zwischen Hummels und der Stadt München positiv. Der ehemalige Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner nahm in diesem Jahr an der Veranstaltung teil, was die weiterhin gute Zusammenarbeit unterstreicht. Hummels selbst zeigte sich begeistert von künftigen Kooperationen und bezeichnete die Partnerschaft mit der Stadt als "vertrauensvoll und konstruktiv".
Für die Zukunft plant München, ähnliche Lizenzauflagen auf andere Influencer auszuweiten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Marke Oktoberfest angemessen von kommerziellen Unterfangen profitiert, während gleichzeitig gute Arbeitsbeziehungen zu Content-Creatorn erhalten bleiben.
Die Lizenzgebühr für Hummels' WiesnBummel setzt einen Präzedenzfall für künftige Veranstaltungen auf dem Oktoberfest. Der Schritt der Stadt spiegelt ein umfassenderes Bestreben wider, kommerzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Fest zu regulieren. Mit einer Jahrzehnte alten Tradition im Rücken läuft die Veranstaltung nun in einem klareren finanziellen Rahmen ab – einer Entwicklung, die sowohl Hummels als auch die Verantwortlichen offen zu unterstützen scheinen.






