Mordprozess in Krefeld: Ex-Mitarbeiter ersticht Filialleiterin nach Mobbing-Vorwürfen
Karlheinz MiesMord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Mordprozess in Krefeld: Ex-Mitarbeiter ersticht Filialleiterin nach Mobbing-Vorwürfen
Ein 28-jähriger Mann hat gestanden, eine 41-jährige Filialleiterin in einem New Yorker Modegeschäft in Krefeld erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich im Dezember 2024, der Prozess begann im Januar 2026 vor dem Landgericht Krefeld. Das Unternehmen bezeichnete den Vorfall als "erschütternden Akt der Gewalt".
Der Angeklagte, der aus dem Raum Duisburg stammt, hatte drei Monate lang auf Minijob-Basis in dem Geschäft gearbeitet und dabei 13,50 Euro pro Stunde verdient. Er gab an, die Filialleiterin in ihrem Büro 26-mal erstochen zu haben, nachdem er sich von ihr gemobbt gefühlt habe. Die Polizei nahm ihn kurz nach der Tat fest.
Ein vom Gericht beauftragter Psychiater untersuchte den Beschuldigten und diagnostizierte eine schwere psychische Erkrankung. Der Gutachter kam zu dem Schluss, dass der Mann zum Zeitpunkt der Tat wahrscheinlich nicht schuldfähig war. Daraufhin prüft das Gericht nun eine Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung im Rahmen einer Sicherungsverwahrung.
Der Prozess dauert an, während die Behörden die psychiatrischen Erkenntnisse bewerten. Sollte die Einweisung erfolgen, würde der Angeklagte in einer geschlossenen Anstalt untergebracht – statt eine reguläre Haftstrafe anzutreten. New Yorker betonte erneut seine Bestürzung über die tödliche Gewalt in der Krefelder Filiale.






