Leverkusens taktischer Plan gegen Bayern: Ohne Grimaldo, aber mit Tella-Rückkehr
Karlheinz MiesLeverkusen ohne Grimaldo gegen Bayern - Schick zurück in Topform - Leverkusens taktischer Plan gegen Bayern: Ohne Grimaldo, aber mit Tella-Rückkehr
Bayer Leverkusen bereitet sich auf das entscheidende Bundesliga-Duell mit dem FC Bayern München vor
Dieses Samstag steht für Bayer Leverkusen das SpitzenSpiel der Bundesliga gegen den FC Bayern München an – nur wenige Tage vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den FC Arsenal. Trainer Kasper Hjulmand hat seiner Mannschaft klare taktische Vorgaben für die hochbrisante Partie mit auf den Weg gegeben.
Hjulmand setzt auf ein aggressives, aber kontrolliertes Pressing. Eine stabile Defensive und schnelles Kombinationsspiel sollen gegen die Bayern den Unterschied machen. Sein Ziel: eine ähnliche starke Leistung wie beim jüngsten 1:1 gegen Arsenal abrufen.
Die Werkself muss jedoch auf Linksaußen Alejandro Grimaldo verzichten, der gesperrt ist. Sein Fehlen wiegt schwer – in der vergangenen Saison steuerte er zehn Tore und 13 Vorlagen bei und war eine Schlüsselfigur in Leverkusens ungeschlagener Meistersaison. Seine Kreativität und Offensivekraft werden schmerzlich vermisst.
Dafür kehrt Nathan Tella nach zweimonatiger Verletzungspause zurück. Seine Schnelligkeit und sein dribbelstarkes Spiel könnten der Offensive neue Impulse verleihen. Auch Patrik Schick steht fit zur Verfügung und gibt Hjulmand weitere Optionen für die Sturmreihe.
Nach dem Ligaspiel am Wochenende reist Leverkusen bereits am Dienstag zum Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale nach London. Die Mannschaft steht vor einer fordernden Woche, in der sie nationale und internationale Verpflichtungen unter einen Hut bringen muss.
Mit einer Mischung aus Herausforderungen und Chancen geht Leverkusen in das Bayern-Spiel. Grimaldos Sperre erfordert taktische Anpassungen, doch mit Tellas Rückkehr und Schicks Fitness erhält das Team Verstärkung. Das Ergebnis könnte nicht nur die Meisterschaftsentscheidung in der Bundesliga prägen, sondern auch das Selbstvertrauen vor dem Arsenal-Duell stärken.