KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere sorgt für Empörung
Krzysztof LöfflerKSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere sorgt für Empörung
KSI, Juror bei Das Supertalent, gerät nach altem Video mit Witz über Gewalt gegen Schwangere in die Kritik
Der YouTuber und Juror der Castingshow Das Supertalent, KSI, sieht sich mit heftiger Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video wieder aufgetaucht ist, in dem er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der Clip, der ursprünglich 2017 hochgeladen, später aber gelöscht wurde, hat nun eine neue Welle der Empörung ausgelöst. Eine Hilfsorganisation für Opfer häuslicher Gewalt verurteilte seine Äußerungen als inakzeptabel.
Auslöser der Kontroverse ist ein YouTube-Video, in dem KSIs Mutter ihn daran erinnert, ein Kondom zu benutzen. Daraufhin „scherzte“ er, falls eine Frau schwanger werde, würde er „dem Baby einen Schlag verpassen“. Der bereits Jahre zurückliegende Kommentar sorgt nun für erneute Empörung.
Die Organisation Women’s Aid, die Opfer von häuslicher Gewalt unterstützt, veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie solche Aussagen als gefährlich und schädlich bezeichnete. Betont wurde, dass Witze über Gewalt gegen Frauen niemals zu rechtfertigen seien.
Es ist nicht das erste Mal, dass KSI für sein Online-Verhalten in der Kritik steht. Erst in diesem Jahr kündigte er eine Pause von den sozialen Medien an, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte. Eine Person aus seinem Umfeld räumte mittlerweile ein, dass die Wortwahl im Video von 2017 falsch gewesen sei, und zeigte Reue.
Das wieder aufgekommene Video setzt KSI erneut unter Druck. Seine früheren Äußerungen werden scharf verurteilt, während Hilfsorganisationen und Kritiker auf die Schwere solcher „Scherze“ hinweisen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Kontroversen ein und wirft Fragen über sein öffentliches Image auf.






