17 January 2026, 13:59

Hobbygärtner pachten Ackerland und bauen ihr eigenes Gemüse an

Ein altes Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Bauernhofs umgeben von Häusern, Bäumen und Himmel, mit der Aufschrift "1897 Deutsche Landschaft mit Bauernhofgebäuden" darauf.

Hobbygärtner pachten Ackerland und bauen ihr eigenes Gemüse an

Ein Landwirt in Nordrhein-Westfalen hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen, das es Menschen ermöglicht, auf seinem Ackerland eigenes Gemüse anzubauen. Günter Maas hat sich dafür mit der Universität Bonn zusammengetan und stellt Hobbygärtnern Parzellen seiner Felder zur Verfügung. Die Idee stößt bei den Teilnehmenden bereits jetzt auf große Begeisterung.

Das Konzept funktioniert so: Kleine Abschnitte von Maas’ Ackerfläche werden an Privatpersonen verpachtet. Die Beteiligten sammeln praktische Erfahrungen im Anbau von Nutzpflanzen und lernen gleichzeitig die Herausforderungen kennen, vor denen Landwirt:innen stehen. Viele betonen, wie das Projekt ihnen die Mühen, Risiken und Belohnungen der Landwirtschaft näherbringt.

Die Öffentlichkeit reagiert durchweg positiv auf die Initiative. Einige heben die positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit durch die Arbeit auf dem Feld hervor. Andere loben die fairen Preise für die Pacht der Parzellen, die das Angebot für mehr Menschen zugänglich machen. Die Kooperation mit der Universität Bonn verleiht dem Projekt zudem eine bildungspolitische Komponente: Hobbygärtner:innen können wissenschaftlich fundierte Methoden anwenden, während sie ihr eigenes Gemüse anbauen.

Das Projekt schafft eine direkte Verbindung zwischen Menschen und der Lebensmittelproduktion. Die Teilnehmenden erwerben praktische Fähigkeiten und entwickeln ein tieferes Verständnis für die Landwirtschaft. Gleichzeitig profitiert Maas’ Hof von der Einbindung der Gemeinschaft und dem gemeinsamen Wissensaustausch.