Henkel senkt Emissionen mit innovativen Klebstoffen und starken Partnerschaften
Anatol FrankeHenkel senkt Emissionen mit innovativen Klebstoffen und starken Partnerschaften
Henkel intensiviert seine Bemühungen, die Emissionen in allen Produktlinien zu senken. Das Unternehmen hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Scope-3-Emissionen um 30 Prozent reduziert werden, bis 2045 sogar um 90 Prozent. Aktuelle Partnerschaften und Innovationen zeigen bereits Fortschritte bei der Verringerung des CO₂-Fußabdrucks.
Im Mai kündigte Henkel an, die CLIMA-Harze von Synthomer in seine TECHNOMELT-Heißklebstoff-Reihe zu integrieren. Dadurch sollen die CO₂-Emissionen dieser Produkte um mindestens 20 Prozent sinken. Zudem arbeitet Henkel mit Dow zusammen, um Heißklebstoffe auf Basis kohlenstoffarmer Rohstoffe und erneuerbarer Energien herzustellen. Gemeinsam streben sie eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks bestimmter Produktlinien um 20 bis 40 Prozent an.
Erste Erfolge dieser Projekte haben bereits zu einer verbesserten Emissionsbilanz ausgewählter Klebstoffe geführt. Über die Produktinnovationen hinaus wird Henkel für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit gewürdigt: Das Unternehmen ist in der Kategorie „Kommerzialisierter E-Commerce“ für die diesjährigen Sustainability Awards nominiert – und zwar für seinen biobasierten Heißklebstoff.
Für die Zukunft planen Henkel und Dow einen gemeinsamen „Transformation Talk“ auf der K 2025 in Düsseldorf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Kooperationen klimafreundliche Lösungen beschleunigen können. Parallel dazu hat Dow eine Partnerschaft mit Candiani geschlossen, um hochwertige Cremegläser aus dem Ionomer SURLYN PC 2000 REN herzustellen – einem Material, das aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen wird.
Henkels Partnerschaften und neuen Technologien tragen bereits heute zur Emissionsreduktion in zentralen Produktbereichen bei. Langfristig will das Unternehmen seine Scope-3-Emissionen bis 2045 um 90 Prozent senken. Diese Maßnahmen sind Teil branchenweiter Bestrebungen, kohlenstoffarme Materialien und erneuerbare Energiequellen stärker zu nutzen.






