10 May 2026, 22:27

Funke Mediengruppe gründet Querschnittsteam für digitalen Aufschwung der Regionalmedien

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das über Investitionen in ländliche Elektrizität informiert.

Funke Mediengruppe gründet Querschnittsteam für digitalen Aufschwung der Regionalmedien

Funke Mediengruppe startet neues redaktionelles Querschnittsteam, um digitales Wachstum zu beschleunigen

Die Funke Mediengruppe hat ein neues, markenübergreifendes Redaktionsteam ins Leben gerufen, um die digitale Entwicklung ihrer Regionalmedien voranzutreiben. Mit der Initiative sollen die Bindung zu den Leserinnen und Lesern gestärkt, neue Zielgruppen erschlossen und die Abonnentenzahlen gesteigert werden. Ein neu strukturiertes Führungssystem soll künftig Innovation und Strategie in zentralen Bereichen steuern.

Die neu gegründete Einheit Redaktionsentwicklung wird die gemeinsame redaktionelle Strategie für die Regionaltitel der Funke-Gruppe leiten, darunter die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die Westfalenpost (WP) und das Hamburger Abendblatt. Im Fokus stehen schnellere Entscheidungsprozesse, um neue journalistische Formate zügig zu erproben und flächendeckend in allen Standorten einzuführen.

Leiterin der Einheit wird Anne Krum, Chefredakteurin Digitale Entwicklung bei WAZ und WP. Ihre Stellvertreterin ist Cordula Schmitz, Chefredakteurin Digital des Hamburger Abendblatts. Ihr Team bündelt zentrale Bereiche wie Audience Development, Social Media, Newsletter und künstliche Intelligenz in einer gemeinsamen Abteilung.

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Innovationen werden zunächst in zwei neu geschaffenen Entwicklungsregionen erprobt: Nordrhein-Westfalen (NRW) und Hamburg. Ziel ist es, standardisierte Blaupausen zu schaffen, die Redaktion, Produktentwicklung und Technologie enger verzahnen. Christoph Rüth, CEO Regionalmedien bei Funke, betonte, dass die Veränderungen auf die Bedürfnisse der Leserschaft zugeschnitten seien und sowohl die Nutzerbindung vertiefen als auch digitale Abonnements ausbauen sollen.

Das umgestaltete redaktionelle Führungssystem soll Prozesse verschlanken und das Wachstum beschleunigen. Durch die Zentralisierung der Entwicklungsarbeit plant Funke, erfolgreiche Konzepte schneller auszurollen und die Zusammenarbeit zwischen den Regionaltiteln zu verbessern. Im Mittelpunkt bleibt in den kommenden Monaten die Steigerung der digitalen Reichweite und der Abonnentenzahlen.

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