07 January 2026, 15:06

Flughafen Köln/Bonn verzeichnet leichten Passagieranstieg – doch die Pandemie-Folgen bleiben spürbar

Ein Innenblick auf einen Einkaufskomplex mit Bäumen, Schirmen mit Ständern, Personenaufzügen, Namensschildern, Ständen, Lampen, Leuchttafeln und einer Gruppe von Menschen.

Flughafen Köln/Bonn erhöht Passagierzahlen leicht - Flughafen Köln/Bonn verzeichnet leichten Passagieranstieg – doch die Pandemie-Folgen bleiben spürbar

Flughafen Köln/Bonn verzeichnet leichten Anstieg der Passagierzahlen – doch das Niveau vor der Pandemie bleibt unerreicht

Am Flughafen Köln/Bonn ist die Zahl der Fluggäste leicht gestiegen, liegt aber weiterhin unter den Werten von vor der Corona-Krise. Im Jahr 2025 nutzten 10,1 Millionen Reisende den Flughafen – 100.000 mehr als im Vorjahr. Flughafen-Chef Thilo Schmid bezeichnete den Zuwachs als einen "positiven Schritt in einer anspruchsvollen Erholungsphase".

Vor der Pandemie boomte der Flughafen noch: 2019 wurden 12,4 Millionen Passagiere gezählt. 2020 brach die Nachfrage wegen der COVID-19-Beschränkungen jedoch auf nur noch 3,1 Millionen ein. Seither verläuft die Erholung nur zögerlich.

Besonders der Urlaubsreiseverkehr hat sich gut erholt – beliebt sind Verbindungen nach Gran Canaria, Barcelona und Istanbul. Für den Sommer 2026 sind zudem neue Strecken nach Budapest angekündigt. Dagegen bleiben Inlands- und Geschäftsreisen weiterhin schwach.

Hohe Betriebskosten, angetrieben durch Steuern und Gebühren, zwingen viele Airlines zum Sparen. Einige Fluggesellschaften haben Teile ihrer Flotte an wettbewerbsfähigere europäische Drehkreuze verlegt. Zu den wichtigsten Airlines am Flughafen zählen derzeit Eurowings, Ryanair, Turkish Airlines und Lufthansa, daneben sind auch Billiganbieter wie Wizz Air und Jet2 vertreten.

Die Erholung des Flughafens schreitet voran, doch die Passagierzahlen erreichen noch lange nicht das Niveau von 2019. Steigende Kosten und die schwache Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr bleiben Herausforderungen. Vorerst bleibt der Urlaubsverkehr der stärkste Wachstumsbereich.