15 January 2026, 03:51

Edith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes

Eine Gruppe von Kindern steht vor einem Gebäude, mit einer Frau in der Mitte, Treppe auf der rechten Seite, ein Pfahl auf der linken Seite und üppiger Vegetation im Hintergrund.

Edith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes

Der Deutsche Kinderschutzbund in Willich hat Edith Gribs zur neuen Schirmherrin für das Jahr 2026 ernannt. Sie ist die erste Frau in dieser Funktion und folgt auf Tafil Pufja. Die Berufung unterstreicht die fortgesetzten Bemühungen, lokale Initiativen zum Kindeswohl zu stärken. Die Idee, eine Schirmherrschaft für den Verein einzuführen, entstand vor vier Jahren. Barbara Jäschke und Dieter Lambertz hatten den Vorschlag eingebracht, um die Unterstützung für die Kinderschutzarbeit zu intensivieren. Zu den bisherigen Schirmherren zählten Willichs Bürgermeister Christian Pakusch, Willy Kerbusch, Geschäftsführer der GSG, sowie Tafil Pufja, Leiter der städtischen Versorgungsbetriebe. Edith Gribs, Inhaberin der Halle 22, übernimmt nun das Amt. Sie hat bereits konkrete Hilfe zugesagt, darunter die Bereitstellung von Räumlichkeiten und personeller Unterstützung für den Verein. Die Halle 22 engagiert sich seit Längerem für die Aktion "Willkommens-Baby-Tüte" und bietet sonntags Kinderbetreuung an. Der Kinderschutzbund stützt sich derzeit auf fast 60 Ehrenamtliche. Dennoch bleiben begrenzte personelle und räumliche Kapazitäten eine Herausforderung. Dieter Lambertz betonte die Dringlichkeit der Arbeit: Die Organisation werde wöchentlich in Fällen von Kindeswohlgefährdung aktiv. Der scheidende Schirmherr Tafil Pufja lobte das Engagement des Vereins und sicherte die weitere Unterstützung der städtischen Versorgungsbetriebe zu. Thomas Mathes, Geschäftsführer der Halle 22, wies darauf hin, dass Willich mit ähnlichen Problemen im Kinderschutz konfrontiert sei wie andere Städte. Mit der Berufung von Edith Gribs erhält der Verein Zugang zu neuen Ressourcen. Ihre Rolle als Schirmherrin umfasst sowohl öffentliche Fürsprache als auch direkte Unterstützung durch die Halle 22. Angesichts des anhaltenden Bedarfs an Kinderschutz in der Region wird die Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes fortgesetzt.