07 February 2026, 13:04

Düsseldorf setzt Lkw-Fahrverbot auf maroder Theodor-Heuss-Brücke durch

Ein Lastwagen fährt unter einer Brücke auf einer Stadtstraße, umgeben von Gebäuden, Straßenlaternen, Verkehrssignalen, Strommasten, Stromkabeln, Kraftfahrzeugen, Barrieren, Büschen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Düsseldorf setzt Lkw-Fahrverbot auf maroder Theodor-Heuss-Brücke durch

Lkw-Sperre auf Düsseldorfs Theodor-Heuss-Brücke seit 1. Februar 2026 in Kraft

Seit Sonntag, dem 1. Februar 2026, gilt auf der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf ein Lkw-Fahrverbot. Die Maßnahme soll weitere Schäden an der maroden Brücke verhindern, während dringende Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Nach wiederholten Verstößen durch Fahrer setzen die Behörden nun mobile Blitzer ein, um die Einhaltung der Regelung durchzusetzen.

Die Theodor-Heuss-Brücke weist schwere Abnutzungserscheinungen auf – über 500 Risse erfordern umgehend Reparaturen. Um die Struktur zu schonen, wurde ab dem 1. Februar die Durchfahrt für Lastwagen und Sattelschlepper verboten. Trotz des Verbots ignorieren viele Fahrer die Vorschriften und nutzen die Brücke weiterhin statt die vorgeschriebenen Umleitungen.

Als Ausweichrouten stehen Lkw-Fahrern nur noch die Flughafenbrücke und die Fleher Brücke zur Verfügung. Da viele Fahrer die längeren Strecken meiden, hat die Stadt nun reagiert: Mobile Kontrollanhänger mit Lasertechnik sollen verbotene Fahrzeuge erkennen und ahnden. Die Anlagen können zwischen Pkw und Lkw unterscheiden und sogar verschiedene Lkw-Größen identifizieren.

Wer gegen das Fahrverbot verstößt, muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Die mobilen Blitzer sollen in den kommenden Tagen voll einsatzbereit sein. Aktuelle Informationen zu Umleitungen gibt es auf der Projektseite der Stadt unter www.duesseldorf.de/thb oder über die Service-Hinweise der Rheinbahn.

Die Kontrollanhänger überwachen die Brücke rund um die Uhr, um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten. Lkw über 3,5 Tonnen müssen zwingend die ausgewiesenen Alternativrouten nutzen – andernfalls drohen Strafen. Das Fahrverbot bleibt bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke bestehen.