Die Wahrheit
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Allgegenwärtig in Bayern: Vor Weihnachten ist das Gedicht „Heilige Nacht“ des noch immer populären Antisemiten Ludwig Thoma in aller Munde.
Ludwig Thomas Gedicht „Heilige Nacht“ ist auch mehr als ein Jahrhundert nach seiner Entstehung ein fester Bestandteil der bayerischen Weihnachtszeit. Das 1917 verfasste, satirische Werk erzählt mit schwarzem Humor von der Suche Josefs und Marias nach einer Herberge in Bethlehem. Doch das Erbe des Autors ist tief umstritten – seine antisemitischen Schriften und öffentlichen Kampagnen sorgen bis heute für Debatten über seinen Platz in der bayerischen Kultur.
Am 21. Januar 1867 geboren, avancierte Thoma zu einem der gefeiertsten Schriftsteller Bayerns. Sein Gedicht „Heilige Nacht“ wird noch immer bei Volksmusik-Singstunden vorgetragen und jährlich vom Schauspieler Enrico de Paruta aufgeführt. Vorstellungen in München, Ingolstadt und Regensburg sind regelmäßig ausverkauft – ein Beweis für die anhaltende Beliebtheit des Werks.
Die Verse wie „Im Wald is so staad / Alle Weg san vawaht / Alle Weg san vaschniebn / Is koa Steigl net bliebn“ zeichnen ein düster-komisches Bild der Reise des heiligen Paares. Doch Thomas Ruf reicht über die Literatur hinaus. Er verfasste hasserfüllte Artikel für den „Miesbacher Anzeiger“ und verbreitete offen antisemitische Hetze. Trotz dieser Vergangenheit stoßen Versuche, seinen Namen von Straßen und Schulen zu entfernen, auf vehementen Widerstand. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter weigert sich, eine nach Thoma benannte Straße umzubenennen. Ähnliche Initiativen scheiterten immer wieder am öffentlichen Widerstand – sein Erbe bleibt in Oberbayern unangetastet.
Thomas Werk lebt in den bayerischen Weihnachtstraditionen weiter, während seine umstrittenen Ansichten weiterhin für Spannungen sorgen. Straßen und Schulen tragen noch immer seinen Namen – ein Spiegel des schwierigen Verhältnisses zwischen kulturellem Erbe und historischer Verantwortung. Die Debatte um sein Vermächtnis zeigt keine Anzeichen von Abflauen.
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