26 March 2026, 12:35

"Die Höhle der Löwen": Maschmeyer stürmt raus – diese Start-ups überzeugten

Ein Mann im Anzug mit ernster Miene hält ein Mikrofon und steht vor einem Bildschirm, er scheint ein Entrepreneur zu sein.

Maschmeyers wütender Studio-Austritt - "Die Höhle der Löwen": Maschmeyer stürmt raus – diese Start-ups überzeugten

Montagabend brachte eine neue Folge von "Die Höhle der Löwen" fünf Start-ups auf die Bühne, die ihre Ideen potenziellen Investoren präsentierten. Darunter: eine Fahrrad-Lernhilfe für Kinder, ein Online-Vergleichstool für Versicherungen und eine umstrittene Snackwurst. Die Sendung wurde um 20:15 Uhr auf Vox und RTL ausgestrahlt – mit gemischten Ergebnissen: Einige Gründer sicherten sich Deals, andere ernteten harte Kritik.

Besonders auffällig: Investor Carsten Maschmeyer verließ sogar mitten in einer Präsentation den Saal, nachdem es mit zwei verschiedenen Teams zu Konflikten gekommen war.

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Jan Hass und Steffen Gross stellten "little Biker" vor – eine gepolsterte Weste mit Griff, die Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern soll. Unterstützt wurden sie von ihren Kindern Clara und Aaron, die mit auf die Bühne kamen. Für ihr Unternehmen forderten sie 150.000 Euro im Austausch für 25 Prozent der Anteile.

Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst präsentierten "KassenKompass", einen Online-Test, der Nutzern hilft, günstigere Krankenkassen zu finden. Ursprünglich baten sie um 200.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Nach zähen Verhandlungen willigte Maschmeyer ein – allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihren angebotenen Anteil auf 20 Prozent verdoppelten. Am Ende flossen 300.000 Euro in das Start-up.

Einen direkten Vergleich gab es zwischen "Sheers", einem Rum, der gezielt Frauen ansprechen soll, und "Coby's", einem Instant-Kaffeesirup. Die GründerMartin Emmrich und Bruno Stein* mussten sich Vorwürfe gefallen lassen, die Beliebtheit ihres Produkts übertrieben zu haben.

Drei Unternehmer pitchten "Whacky", eine würzige Rindfleisch-Snackstange, und verlangten 200.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Als sie in den Verhandlungen kaum Kompromissbereitschaft zeigten, verließ Maschmeyer wütend das Studio. Später wiederholte sich die Szene bei einem weiteren Snackwurst-Start-up – auch hier ging er ohne Deal.

Zusätzlich präsentierten sich fünf weitere Gründerteams: - "Hundibite" (nachhaltige Snackboxen für Hunde), - "CookScale" (eine intelligente Küchenwaage mit Rezeptfunktion), - "GreenBums" (umweltfreundliche Wegwerfwindeln), - "SilverFit" (Fitness-Tracker für Senioren) - und "BugBar" (vegane Proteinriegel ohne Insektenbestandteile).

Das Fazit der Folge: "KassenKompass" sicherte sich die einzige größere Investition von 300.000 Euro, während "little Biker" und andere Start-ups ohne Deal nach Hause gingen. Maschmeyers spektakuläre Abgänge unterstrichen einmal mehr die Spannungen zwischen Gründern und Investoren – vor allem, wenn es um Bewertungen und Verhandlungsbedingungen geht.

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