CDA fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsprämie für Autofahrer
Anatol FrankeCDA fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsprämie für Autofahrer
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Vorschläge vorgelegt, um die finanzielle Belastung von Autofahrern zu verringern. Dazu gehören eine höhere Kilometerpauschale sowie eine neue steuerfreie Mobilitätsprämie. Der aktuelle Satz für Dienstfahrten mit dem Privatwagen ist seit 2009 unverändert geblieben.
Radtke fordert, die Kilometerpauschale – den steuerlich absetzbaren Satz für berufsbedingte Autofahrten – von 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Der aktuelle Betrag wurde seit 15 Jahren nicht angepasst und bleibt auch zwischen 2021 und 2026 unverändert. Sein Argument: Eine Erhöhung würde Pendler spürbar entlasten.
Gleichzeitig lehnt er autofreie Sonntage als Maßnahme zur Kraftstoffeinsparung ab. Solche Regelungen würden nach Radtkes Einschätzung den Alltag der Menschen unnötig erschweren, ohne echten Nutzen zu bringen. Stattdessen schlägt er eine steuerfreie Mobilitätsprämie vor, die Autofahrern gezieltere Unterstützung bieten soll.
Darüber hinaus rechnet Radtke aufgrund der angespannten globalen politischen Lage mit weiter steigenden Spritpreisen. Um dem entgegenzuwirken, plädiert er für eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts. Sein Ziel sind maßgeschneiderte Lösungen statt pauschaler Beschränkungen.
Die CDA-Vorschläge zielen auf direkte finanzielle Entlastungen für Autofahrer ab. Eine höhere Kilometerpauschale und eine Mobilitätsprämie sollen weniger wirksame Maßnahmen wie autofreie Sonntage ersetzen. Radtkes Plan setzt zudem auf schärfere Wettbewerbsregeln, um die Spritpreise langfristig zu stabilisieren.






