Bundespolizei beschlagnahmt 59.000 Euro bei Grenzkontrolle nahe Aachen
Krzysztof LöfflerVerschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - Bundespolizei beschlagnahmt 59.000 Euro bei Grenzkontrolle nahe Aachen
Zwei Männer verloren mehr als 59.000 Euro, nachdem die Bundespolizei ihr Auto in der Nähe von Aachen angehalten hatte. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A4 aus Richtung Niederlande. Die Beamten wurden misstrauisch, als das Duo widersprüchliche Angaben zu dem Bargeld und verbotenen Gegenständen machte.
Die 38- und 40-jährigen Männer waren über die A4 nach Deutschland eingereist. Bei der Befragung fielen ihre unschlüssigen Antworten auf, woraufhin die Beamten das Auto durchsuchten. Dabei entdeckten sie 59.000 Euro in bar, die die Männer angeblich aus Spielgewinnen stammten.
Ein Drogentest bei beiden Männern schlug positiv an. Zudem besaß der 38-Jährige keinen gültigen Führerschein, während der 40-Jährige überhaupt keine Ausweispapiere bei sich hatte. Die Behörden beschlagnahmten das Geld und ermitteln nun wegen der Herkunft der Summe.
Das Bargeld bleibt vorerst sichergestellt, während die Ermittler die Angaben der Männer überprüfen. Ob weitere Anklagen folgen, steht noch nicht fest. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit dem Transport großer Bargeldbeträge ohne entsprechende Nachweise verbunden sind.