25 December 2025, 18:42

Bergisch Gladbach 2025: Digitalisierung, Wahlen und Reformen im Überblick

Ein Mann steht vor einem Gebäude mit einem Bogen, auf dem "Adulto Mayor" steht, während im Hintergrund viele Menschen auf Stühlen sitzen.

Bergisch Gladbach 2025: Digitalisierung, Wahlen und Reformen im Überblick

Bergisch Gladbach erlebte 2025 ein bewegtes Jahr mit tiefgreifenden Verwaltungsreformen und mehreren Wahlen. Die Stadtverwaltung meisterte nicht nur Bundes- und Kommunalwahlen, sondern führte auch neue digitale Systeme ein und setzte rechtliche Neuerungen um. Behörden verzeichneten eine hohe Wahlbeteiligung, optimierte Dienstleistungen sowie Aktualisierungen bei Melde- und Identitätsverfahren.

Das Jahr startete mit einer vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar, organisiert von Abteilung 3 unter der Leitung von Dirk Kürten. In Bergisch Gladbach lag die Wahlbeteiligung bei 85 Prozent. Das Wahlamt stellte 26.414 Briefwahlunterlagen aus und gewann 900 ehrenamtliche Wahlhelfer:innen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Bis zum 1. Mai traten zwei zentrale Änderungen in Kraft: Papierfotos für Personalausweise und Pässe wurden abgeschafft und durch das neue PointID-System ersetzt, das eine sichere Erfassung biometrischer Daten ermöglicht. Gleichzeitig trat die Namensrechtsreform in Kraft, die mehr Flexibilität bei Ehe- und Familiennamen bot. Das Standesamt passte daraufhin seine Unterlagen an und bot rechtliche Beratungen an. Das Bürgeramt bearbeitete zwischen Januar und Oktober 8.938 Personalausweise, 6.568 Reisepässe und 1.730 vorläufige Papiere – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, da die einjährigen Kinderreisepässe entfielen. Das Innenstadt-Bürgeramt verzeichnete 63.139 Besucher:innen und arbeitete ausschließlich nach Terminvergabe, um Wartezeiten zu verkürzen und die Effizienz zu steigern.

Am 14. September fanden Kommunalwahlen statt, gefolgt von Stichwahlen für das Bürgermeisteramt und die Position des Landkreisdirektors zwei Wochen später. Hinter den Kulissen stellte Fachbereich 3 auf elektronische Aktenführung um und digitalisierte alte Papierunterlagen, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen. Das Standesamt blieb stark ausgelastet: Bis Ende Oktober wurden 1.954 Neugeborene registriert, 8.098 Änderungen im Personenstand vorgenommen und 15.764 Geburtsurkunden ausgestellt.

Im gesamten Jahr sorgte der kommunale Ordnungsdienst für Sicherheit, ging gegen ordnungswidriges Verhalten vor und stand den Bürger:innen als direkte Anlaufstelle zur Verfügung.

Die Verwaltungsmodernisierung 2025 in Bergisch Gladbach umfasste digitale Aufrüstung, rechtliche Anpassungen und eine hohe Wahlbeteiligung. Systeme wie PointID und die elektronische Aktenführung lösten veraltete Papierprozesse ab, während sich Dienstleistungen an die sinkende Nachfrage nach bestimmten Dokumenten anpassten. Die Wahlen verliefen reibungslos bei starker Beteiligung, und die Standesämter hielten mit den gesetzlichen Änderungen sowie der Bevölkerungsentwicklung Schritt.