Apotheker beendet Geschäftsbeziehung nach unerbetener Kalenderbestellung
Susan auch SchlauchinApotheker beendet Geschäftsbeziehung nach unerbetener Kalenderbestellung
Ein Apotheker aus Bochum hat einen langjährigen Kalenderlieferanten scharf kritisiert, nachdem er eine unerbetene Bestellbestätigung erhalten hatte. Heiko Meyer, Inhaber der Ruhrland-Apotheke, war überrascht, als er eine Rechnung für Wandkalender vorfand, die er niemals bestellt hatte. Der Vorfall hat ihn dazu veranlasst, die Geschäftsbeziehung zum Verlag vollständig zu beenden.
Jahre lang hatte Meyer bei demselben Unternehmen Kalender bestellt, wobei die Bestätigungen bisher stets manuell erfolgt waren. Diesmal jedoch schickte der Verlag automatisch eine Bestätigung für die Kalender des Jahres 2027 – ohne Meyers Zustimmung. In der E-Mail wurde er zudem fälschlicherweise mit "Herr Prüssmann" statt "Meyer" angesprochen.
Der Verlag entschuldigte sich später für den Namensfehler, ging auf das eigentliche Problem jedoch nicht ein. Meyer fragte sich, was passiert wäre, wenn er die Frist für einen Widerspruch versäumt hätte, und bezeichnete das Vorgehen als unprofessionell und rechtlich fragwürdig. Seitdem hat er beschlossen, keine weiteren Bestellungen mehr bei dem Unternehmen aufzugeben.
Laut Meyer ist die Nachfrage nach Wandkalendern in den letzten Jahren ohnehin zurückgegangen. Zwar habe er für das kommende Jahr noch ausreichend Lagerbestand, doch über zukünftige Käufe sei er sich unsicher. Die Erfahrung habe ihn frustriert zurückgelassen – insbesondere wegen des Kundenservice des Verlages.
Nach Jahren der Zusammenarbeit wird Meyer den Verlag nicht mehr beauftragen. Die unerbetene Bestellung und das fehlende angemessene Entschuldigungsschreiben haben die berufliche Beziehung beendet. Nun steht er vor der Frage, wie er sich künftig mit Kalendern versorgen soll, während die Nachfrage weiter sinkt.






