Allgemeine Debatte im Landtag: Über Milliarden, goldene Chancen und Glückwünsche
Allgemeine Debatte im Landtag: Über Milliarden, goldene Chancen und Glückwünsche
Landtagsdebatte in Nordrhein-Westfalen: Milliarden, goldene Chancen und Glückwünsche
Vorspann Der Haushalt 2026 ist im NRW-Landtag verabschiedet – für die Opposition Grund genug, mit der Regierung abzurechnen.
Artikeltext Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat nach einer hitzigen Debatte den Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet. Während der Sitzung lieferten sich Oppositionsführer und die regierende Koalition scharfe Wortgefechte über Ausgabenprioritäten, Wirtschaftspolitik und soziale Fragen. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hielt eine zentrale Rede, in der er aktuelle Herausforderungen benannte, zugleich aber optimistisch in die Zukunft des Landes blickte.
Den Auftakt der Debatte machte Oppositionsführer Jochen Ott (SPD), der das vergangene Jahr als „kraftzehrend“ bezeichnete. Zwar gratulierte er Wüst zur bevorstehenden Geburt seines Kindes, kritisierte die Landesregierung jedoch scharf für ihr Management in Kitas, aktuelle Skandale und politische Versäumnisse. Ott forderte die Wiederbelebung eines landeseigenen Wohnungsbauunternehmens und mehr Unterstützung für zivilgesellschaftliche Initiativen.
Der AfD-Fraktionsvorsitzende Martin Vincentz griff die Klimaschutz- und Industriepolitik der Regierung an. Er behauptete, die Zahl der Unternehmenspleiten sei aufgrund falscher Weichenstellungen gestiegen – insbesondere durch Investitionen in CO₂-Reduktion und die Aufnahme von Geflüchteten. Vincentz argumentierte, diese Maßnahmen untergrüben die wirtschaftliche Stabilität des Landes. FDP-Fraktionschef Henning Höne konzentrierte sich auf Kürzungen im Hochschulbereich und warf der Regierung vor, Großkonzerne auf Kosten der Universitäten zu bevorzugen. Der Haushalt begünstige einseitig die Wirtschaftselite in Förderprogrammen, so Höne.
Die grüne Co-Vorsitzende Wibke Brems verteidigte den Haushaltsentwurf und räumte zwar enge finanzielle Spielräume ein, betonte jedoch die Notwendigkeit zukunftsorientierter Politik. Die ehemalige SPD-Politikerin, die 2022 zur grünen Spitzenkandidatin aufstieg, unterstrich, dass nachhaltige Investitionen trotz knapper Kassen Priorität hätten. Ministerpräsident Wüst schloss die Debatte mit dem Hinweis auf externe Belastungen für Industrie und Infrastruktur des Landes. Er bekräftigte sein Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit NRWs, bevor der Haushalt mit den Stimmen von CDU und Grünen verabschiedet wurde.
Der Haushalt 2026 ist damit beschlossen – getragen von der schwarz-grünen Koalition. Die Opposition zeigt sich besorgt über Kürzungen, die Wirtschaftspolitik und soziale Leistungen. Die Landesregierung betont, der Etat verbinde finanzielle Grenzen mit langfristigen Zielen.
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