A59-Vollsperrung startet überraschend reibungslos – doch was kommt in acht Monaten?
Anatol FrankeA59-Vollsperrung startet überraschend reibungslos – doch was kommt in acht Monaten?
A59: Acht Monate Vollsperrung zwischen Monheim und Düsseldorf-Süd – überraschend glatter Start
Die Autobahn A59 in Richtung Leverkusen ist ab Donnerstag für acht Monate zwischen Monheim und dem Kreuz Düsseldorf-Süd gesperrt. Trotz Befürchtungen eines Verkehrschaos verlief der erste Tag überraschend reibungslos – sowohl auf den Umleitungsstrecken als auch im lokalen Straßennetz.
Obwohl die Sperrung bereits in den frühen Morgenstunden begann, kam es im Raum Düsseldorf kaum zu Verzögerungen. Verkehrsexperten meldeten keine größeren Staus auf Ausweichrouten oder angrenzenden Straßen. Viele Pendler erreichten ihre Ziele ohne nennenswerte Wartezeiten.
Ein günstiger Zeitpunkt könnte dazu beigetragen haben: Da in Nordrhein-Westfalen aktuell Herbstferien sind, war das Verkehrsaufkommen ohnehin geringer als sonst. Einige Autofahrer wie Torben Using, ein Student aus Urdenbach, hatten vorsorglich früher losgefahren. Andere, etwa Shalin N’doje, Angestellter einer Tankstelle, wurden von der Sperrung überrascht und gaben zu, nichts von der Maßnahme gewusst zu haben.
Die Reaktionen auf die Vollsperrung fallen gemischt aus. Während einige Pendler die Notwendigkeit der langfristigen Bauarbeiten einsehen, äußern andere Verärgerung über die damit verbundenen Umstände.
Am ersten Tag blieb das befürchtete Verkehrschaos aus. Die Autofahrer passten sich schnell an – begünstigt durch das ferienbedingt dünnere Verkehrsaufkommen. Dennoch wird die Situation in den kommenden acht Monaten genau beobachtet, während die Arbeiten voranschreiten.






