24 December 2025, 07:21

600 fair gehandelte Fußballs für die Schulen der Stadt

Eine Zeitung auf einem Tisch zeigt drei Männer in blauen T-Shirts, möglicherweise beim Fußballspielen, mit Text unten auf dem Bild.

600 fair gehandelte Fußballs für die Schulen der Stadt

Münster beschafft 600 Fairtrade-zertifizierte Fußballbälle für städtische Schulen

In einer Premierenaktion hat die Stadt Münster 600 Fußballbälle mit Fairtrade-Siegel für ihre kommunalen Schulen erworben. Die von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster initiierte Maßnahme zielt darauf ab, ethisch und nachhaltig hergestellte Sportequipierung zu fördern. Die mit dem Fairtrade-Label gekennzeichneten Bälle wurden im Dezember 2025 geliefert und sind Teil umfassender Bestrebungen, den fairen Handel in der Region weiter zu stärken.

Das Projekt geht auf einen Vorschlag der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Münster zurück, einem 2010 gegründeten Netzwerk, das sich für die Verbreitung fairer Handelsstrukturen in der Stadt einsetzt. Die Koordination obliegt dem Amt für Internationale Angelegenheiten, das auch das Netzwerk „Kitas und Schulen in Münster für den Fairen Handel“ betreut. Beide Initiativen unterstreichen das langjährige Engagement Münsters für ethische Beschaffungspraktiken.

Seit 2011 trägt Münster durchgehend den Titel Fairtrade-Stadt; die jüngste Verlängerung gilt für weitere zwei Jahre. Die Steuerungsgruppe setzt sich aus Vertretern verschiedener Organisationen zusammen und sichert so eine breite Unterstützung für solche Vorhaben. Die neu beschafften Fußballbälle erfüllen strenge Nachhaltigkeitskriterien und entsprechen damit den fairen Handelszielen der Stadt. Für nähere Informationen zum Fairtrade-Netzwerk für Schulen und Kitas steht Nina Dohr zur Verfügung. Fragen zu den weiteren Fairtrade-Aktivitäten Münsters beantwortet Hayrie Salish vom Amt für Internationale Angelegenheiten.

Die Auslieferung von 600 Fairtrade-Fußbällen markiert einen konkreten Schritt in Münsters kontinuierlichem Einsatz für fairen Handel. Künftig werden Schulen in der gesamten Stadt mit ethisch produzierter Sportequipierung arbeiten – ein weiteres Zeichen für das nachhaltige Engagement der Stadt. Gleichzeitig unterstreicht die Aktion die treibende Rolle der Steuerungsgruppe bei der Förderung fairer Handelspraktiken.