1. FC Köln in der Krise: Fans protestieren gegen Trainer Kwasniok – doch der Verein hält fest
Karlheinz Mies1. FC Köln in der Krise: Fans protestieren gegen Trainer Kwasniok – doch der Verein hält fest
1. FC Köln sieht sich mit wachsender Frustration der Fans konfrontiert, nachdem die Mannschaft seit sieben Bundesliga-Spielen ohne Sieg geblieben ist. Die Anhänger zeigten beim 2:2 gegen den FC Heidenheim deutlich ihren Unmut und richteten sich mit einem kritischen Transparent direkt gegen Cheftrainer Lukas Kwasniok. Trotz des Drucks hält die Vereinsführung weiterhin fest zu ihm.
Die Spannungen entluden sich am 16. Spieltag, als eine Fangruppe ein Banner mit der Aufschrift „Kwasni Yok“ entrollte – eine Wortschöpfung aus Kwasnioks Namen und dem türkischen Wort für „Nein". Der Protest richtete sich gegen die schwache Serie der Mannschaft und die Behandlung des jungen Spielers Saïd El Mala durch den Trainer. Während sich die „Aktive Fanszene“* von der Aktion distanzierte, schlossen sich keine anderen Fangruppen öffentlich der Kritik an.
Mittlerweile haben Vereinsvertreter mit den Anhängern Gespräche geführt, um die Bedenken zu besprechen und den Dialog zu fördern. Sportdirektor Thomas Kessler räumte die Nervosität unter den Fans ein, betonte jedoch, man müsse sich auf die anstehenden Partien konzentrieren. 1. FC Köln belegt aktuell Platz 11 in der Tabelle, fünf Punkte über dem Relegationsplatz, nach dem jüngsten Aufstieg. Nun steht ein schwieriges Heimspiel gegen den FC Bayern München am Mittwoch an, gefolgt von einem weiteren wichtigen Duell gegen den 1. FSV Mainz 05. Kessler zeigt sich zuversichtlich, die Wende schaffen zu können, während die Führung weiterhin voll hinter Kwasniok steht – trotz der Krise.
Kwasnioks Position bleibt vorerst gesichert, der Verein setzt auf Kontinuität vor den beiden entscheidenden Heimspielen. Die Frustration der Fans hält zwar an, doch die Kölner Führung arbeitet daran, die Stimmung zu beruhigen und gleichzeitig bessere Leistungen auf dem Platz zu erzielen. Die kommenden Partien werden zeigen, ob es dem Team gelingt, neuen Schwung zu entwickeln."