27 June 2026, 14:22

Zoll beschlagnahmt 70.000 Euro von niederländischen Reisenden am Grenzübergang

HZA-D: Zoll am Düsseldorfer Airport findet 70.000 Euro bei Arbeitslosen / Das Geld sollte nach Irak gebracht werden

Zoll beschlagnahmt 70.000 Euro von niederländischen Reisenden am Grenzübergang

Deutsche Zollbehörden haben an einem Grenzübergang 70.000 Euro von zwei niederländischen Reisenden beschlagnahmt. Die Männer waren mit dem Bargeld von Deutschland in den Irak unterwegs, ohne es zu deklarieren. Der Vorfall unterstreicht die strengen Vorschriften für die Mitführung größerer Geldbeträge über Grenzen hinweg.

Am 21. April 2025 wurden zwei arbeitslose niederländische Staatsbürger im Alter von 35 und 36 Jahren gemeinsam mit drei weiteren Erwachsenen und einem Kind kontrolliert. Die Bundespolizei stoppte die Gruppe an der Grenze. Der 36-Jährige, der ursprünglich aus dem Irak stammt, trug 50.000 Euro in einer Umhängetasche bei sich, während der 35-Jährige afghanischer Herkunft 20.000 Euro in einer ähnlichen Tasche mitführte.

Der gesamte Betrag von 70.000 Euro wurde von den Zollbeamten eingezogen. Gegen die Männer wurden verwaltungsrechtliche Verfahren eingeleitet, da sie das Geld nicht angemeldet hatten. Zudem besteht der Verdacht auf Geldwäsche.

Nach deutschem Recht müssen Reisende, die mit 10.000 Euro oder mehr Bargeld ein- oder ausreisen, den Betrag beim Zoll deklarieren. Diese Regelung dient der Verhinderung illegaler Geldbewegungen und der Bekämpfung von Straftaten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

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Das beschlagnahmte Bargeld bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt. Den Männern drohen nun mögliche Strafen wegen Verstößen gegen die Meldepflicht. Der Fall zeigt, wie konsequent in Deutschland die finanziellen Grenzkontrollen durchgesetzt werden.

Quelle