25 April 2026, 18:30

Zählfehler in Bergisch Gladbach korrigiert – Haushaltsantrag doch mit 38 Stimmen angenommen

Offenes Buch mit handgeschriebener Text auf altem Papier, mit Wasserzeichen am unteren Rand, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Zählfehler in Bergisch Gladbach korrigiert – Haushaltsantrag doch mit 38 Stimmen angenommen

Ein Zählfehler bei der Stimmenauswertung in Bergisch Gladbach hat das Ergebnis einer kürzlichen Haushaltsentscheidung korrigiert. Die Stadtverwaltung gab den Fehler nach Überprüfung des Protokolls zu – die endgültige Stimmenzahl verschob sich dadurch um eine Stimme. Der Patzer hatte zuvor politische Auseinandersetzungen und öffentliche Kritik geschürt.

Die Verwirrung begann, als das mündlich verkündete Ergebnis den CDU-Antrag mit 37 zu 31 Stimmen als angenommen erklärte. Später stellten Beamte jedoch eine Abweichung zwischen der gesprochenen Auszählung und der schriftlichen Niederschrift fest. Bei der Nachprüfung zeigte sich das korrekte Ergebnis: 38 Stimmen dafür, nicht 37.

Die CDU verfügte bereits ohne Unterstützung der AfD über eine knappe Mehrheit. Dies bestätigte sich nach der Berichtigung – selbst wenn alle AfD-Mitglieder sich enthalten hätten, wäre der Antrag durchgegangen. Die Partei betonte, dass ein inhaltlich richtiger Vorschlag nicht allein durch seine Unterstützer an Gültigkeit verliere.

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Die falsche Bekanntgabe löste hitzige Debatten in lokalen Medien und unter Bürgern aus. Die politischen Spannungen nahmen zu, da Kritiker die Legitimität der Abstimmung infrage stellten. Die CDU forderte den Bürgermeister nun auf, den Fehler öffentlich aufzuklären und die entstandenen Missverständnisse auszuräumen.

Das berichtigte Ergebnis wird zu Beginn der nächsten Ratssitzung offiziell verkündet. Zudem bekräftigte die CDU ihre Haltung, unabhängig vom Abstimmungsergebnis jede Zusammenarbeit mit der AfD abzulehnen.

Die korrigierte Auszählung bestätigt: Der Haushaltsantrag der CDU wurde mit 38 zu 31 Stimmen angenommen. Obwohl der Fehler geringfügig war, hatte er vorübergehend die politischen Reibereien und die öffentliche Aufmerksamkeit verschärft. Die Verwaltung wird nun sicherstellen, dass das genaue Ergebnis in der nächsten Sitzung kommuniziert wird.

Quelle