Witten diskutiert über die Zukunft des leeren Wildschweingeheges am Hohensteiner Berg
Susan auch SchlauchinWitten diskutiert über die Zukunft des leeren Wildschweingeheges am Hohensteiner Berg
Die Zukunft des leeren Wildschweingeheges in Witten steht nun zur Debatte. Seit Juli 2025 ist die Anlage am Hohensteiner Berg ungenutzt, nachdem alle acht Tiere dort getötet wurden. Vor der anstehenden Stadtratsabstimmung haben lokale Parteien nun konkurrierende Pläne für die künftige Nutzung vorgelegt. Das Gehege war nach Jahren der Überpopulation geräumt worden. Um den Bestand zu regulieren, wurden jährlich etwa zehn Wildschweine erlegt. Doch seit die letzten Tiere im vergangenen Sommer entfernt wurden, steht der Raum nun für eine neue Bestimmung bereit. Die CDU schlägt vor, Bürgerideen für eine Umnutzung des Geländes zu sammeln. Die SPD unterstützt diesen Ansatz und wird für eine Einbindung der Anwohner stimmen. Die AfD hingegen plädiert dafür, wieder Wildschweine anzusiedeln und damit die ursprüngliche Funktion des Geheges beizubehalten. Die Stadtverwaltung hat eine eigene Vision: Sie möchte das Areal in ein "experimentelles Forstgebiet" verwandeln. Dabei sollen seltene Baumarten angepflanzt werden, auch wenn konkrete Details noch fehlen. Der Stadtrat wird in seiner Sitzung am 23. Februar 2026 eine endgültige Entscheidung treffen. Die Abstimmung im kommenden Februar wird zeigen, ob aus dem Gehege ein forstwirtschaftliches Projekt, ein öffentlicher Raum oder erneut ein Wildschweinlebensraum wird. Jeder Vorschlag spiegelt unterschiedliche Prioritäten wider – Naturschutz, Bürgerbeteiligung oder Wildtiermanagement. Das Ergebnis wird die Zukunft des Hohensteiner Bergs für die kommenden Jahre prägen.






