Winterdienst im Kreis startet mit optimierten Routen und mehr Effizienz

Susan auch Schlauchin
Susan auch Schlauchin
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Ein Haufen weißes Salz auf einem Zementboden, mittig im Bild mit weißem Hintergrund.Susan auch Schlauchin

Winterdienst im Kreis startet mit optimierten Routen und mehr Effizienz

Die örtlichen Behörden haben die Vorbereitungen für die bevorstehende Wintersaison abgeschlossen. Der kommunale Bauhof des Kreises hat seine Vorräte aufgefüllt und die Abläufe zur Schnee- und Eisbekämpfung optimiert. Durch die Abstimmung mit benachbarten Gemeinden soll die Effizienz auf gemeinsam genutzten Strecken verbessert werden.

Das Straßennetz des Kreises ist nun in drei Streuzonen unterteilt, denen jeweils eigene Schneepflüge und Streufahrzeuge zugeordnet sind. Ein viertes Fahrzeug bleibt für extreme Schneefälle in Bereitschaft. Die Routen wurden überprüft und angepasst, um Überschneidungen zu vermeiden und die Reaktionszeiten zu verkürzen.

Bevor die Einsätze beginnen, überprüfen Eiskundschafter Straßen und Radwege auf gefährliche Bedingungen. Der Winterdienst startet in der Regel gegen 3 Uhr morgens – abhängig von den Wettervorhersagen. Sämtliche Fahrzeuge und Geräte wurden technisch geprüft und kalibriert, um eine präzise Verteilung des Streumaterials zu gewährleisten.

Der Bauhof hält 375 Tonnen Auftausalz und 20.000 Liter Sole als Reserve vor. Die Sole wird bei Bedarf vor Ort produziert, zusätzliches Salz wird je nach Verbrauch nachbestellt. Der Kreis arbeitet zudem mit den örtlichen Räten und der Straßenbauverwaltung zusammen, um Strecken und Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Keine andere Kommune in Nordrhein-Westfalen hat ein vergleichbares Kooperationsmodell mit diesem Kreis eingeführt.

Der aktualisierte Winterdienstplan setzt auf schnellere Reaktionszeiten und ein besseres Ressourcenmanagement. Mit gut gefüllten Depots und optimierten Routen will der Kreis die Straßen während der gesamten Saison frei und sicher halten. Vergleichbare Vereinbarungen gibt es in der Region sonst nirgends.

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