01 May 2026, 04:34

Willich verabschiedet Haushalt 2026 in Rekordzeit – doch Eltern protestieren gegen höhere Kita-Gebühren

Plakat Ankündigung von 9 Milliarden US-Dollar an Schülerdarlehen für 125.000 Schuldner unter der Biden-Harris-Verwaltung mit Logo unten.

Willich verabschiedet Haushalt 2026 in Rekordzeit – doch Eltern protestieren gegen höhere Kita-Gebühren

Der Stadtrat von Willich hat den Haushalt 2026 in Rekordzeit verabschiedet – die Sitzung war in weniger als zwei Stunden abgeschlossen. Die Abstimmung erfolgte einstimmig, wobei sich alle Fraktionen strikt an eine Redezeitbegrenzung von fünf Minuten hielten. Dennoch kamen bei den Debatten über Kindergartengebühren und die finanzielle Stabilität der Stadt unterschwellige Spannungen zwischen Ratsmitgliedern und Eltern zum Vorschein.

Die Haushaltsberatungen verliefen zügig, keine Fraktion überschritt die vorgegebene Redezeit. Trotz der effizienten Abwicklung äußerten sowohl die SPD als auch die Grünen Bedenken. Die SPD unterstützte zwar den Haushalt, betonte jedoch die Notwendigkeit von Konsolidierungsmaßnahmen, die Familien nicht zusätzlich belasten dürfen. Die Grünen warnten unterdessen vor der prekären Finanzlage der Stadt und forderten umgehende Gegenmaßnahmen.

Eines der umstrittensten Themen waren die Kosten für die Kinderbetreuung. Eltern in Willich hatten bereits zuvor Unmut über eine geplante Gebührenerhöhung und eine stärkere jährliche Anpassung geäußert. Der Rat beschloss schließlich, die jährliche Gebührenanpassung von zwei auf drei Prozent zu erhöhen – und diese Regelung dauerhaft beizubehalten. Zudem wurde die bestehende Praxis bestätigt, keine Geschwisterermäßigungen für die Kinderbetreuung zu gewähren – beides Maßnahmen, die der Jugendhilfeausschuss zuvor abgelehnt hatte.

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Die SPD nahm auch zu weiteren Haushaltsentscheidungen Stellung. Sie begrüßte die Einführung des Bauturbos, um den Bau von bezahlbarem Wohnraum zu beschleunigen. Kritisch sah die Partei hingegen die Streichung des Zuschusses für das Deutschlandticket für anspruchsberechtigte Studierende. Zuvor hatte die SPD eigene Sparvorschläge eingebracht, darunter Kürzungen bei nicht zwingend notwendigen Ausgaben, um den Haushalt auszugleichen.

Der beschlossene Haushalt tritt im Juli in Kraft, nachdem der Rat einstimmig zugestimmt hat. Die Kindergartengebühren steigen künftig jährlich um drei Prozent, Geschwisterermäßigungen gibt es weiterhin nicht. Unterdessen bleiben die finanziellen Herausforderungen der Stadt im Fokus, während SPD und Grüne auf Maßnahmen drängen, die die Finanzlage stabilisieren – ohne die Bürger übermäßig zu belasten.

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