05 May 2026, 04:45

Wie ein Königsschuss Johanna I. zur Herrscherin von Klein Jerusalem machte

Alter Festivalplakat in Zürich, Schweiz, mit einer Gruppe von Menschen mit Stöcken und Bäumen im Hintergrund und Text über das Ereignis.

Wie ein Königsschuss Johanna I. zur Herrscherin von Klein Jerusalem machte

Königin Johanna I. besteigt den Thron in Klein Jerusalem nach einem präzisen Königsschuss

Die ehemalige Hauswirtschaftslehrerin aus Lienz in Osttirol regiert nun über das winzige Königreich – und verbindet ihre Herrschaft mit ihrer Tätigkeit in der Nachmittagsbetreuung Neuwerk sowie im Pfarrzentrum Neersen. Ihre enge Verbindung zu Österreich, besonders zu den Bergen, prägt nicht nur ihre Freizeit, sondern auch das königliche Wappen.

Johanna I. verdankt ihren Aufstieg dem Können im Schießsport: Ihr Königsschuss – ein perfekter Treffer – ebnete ihr den Weg zur Krone und beendete alle Spekulationen über die Thronfolge. Ihr Wappen zieren nun die Gipfel der Österreichischen Alpen und das Edelweiß, Symbole ihrer Leidenschaft für Wandern und Skifahren.

Ihr Ehemann, Wolfgang Peter, bringt selbst eine lange Tradition als Schütze mit: Fast 20 Jahre führte er die Schützenbruderschaft der Neersener Kapelle – eine Rolle, die das Paar tief in der Gemeinschaft verankert. Abseits des Schießstands widmet sich die Königin handwerklichen Tätigkeiten wie Stricken, Häkeln und Nähen – eine überraschende Facette neben ihrem Ruf als scharfe Schützin.

An ihrer Seite stehen zwei Schlüsselfiguren: Karin Brähler, die Erste Ministerin und ehemalige Schützenkönigin, sowie Manuela Gietsmann, die Zweite Ministerin. Gietsmann, eine leidenschaftliche Borussia-Dortmund-Fan, hat bereits zahlreichen Schützenkönigspaaren Tanzstunden erteilt. Als königliche Offizierin organisiert Rosi Holter, Motorsportbegeisterte, den Haushalt des Hofes.

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Die neue Ära in Klein Jerusalem verbindet Tradition mit persönlichen Leidenschaften. Johanna I. prägt ihre Regentschaft mit schießerischem Können, österreichischer Heimatverbundenheit und einem Team, dessen Interessen so vielfältig sind wie ihre eigenen. Ihre Arbeit in der Kinderbetreuung und im Pfarrleben bleibt dabei fester Bestandteil – eine Herrschaft, die im Gemeinschaftsleben verwurzelt ist.

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