Wie die NRW-Polizei mit digitaler Kommunikation Bürger und Medien erreicht
Karlheinz MiesWie die NRW-Polizei mit digitaler Kommunikation Bürger und Medien erreicht
Die Pressestelle und Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Polizei (PÖA) in Nordrhein-Westfalen spielt eine zentrale Rolle bei der Information der Öffentlichkeit. Ihre Aufgaben reichen von der Medienbetreuung bei Filmproduktionen über die Steuerung digitaler Kampagnen bis hin zur internen Kommunikation. Die Einheit arbeitet nach den Richtlinien eines Regierungsbeschlusses aus dem Jahr 2011, der seitdem ihren modernen Ansatz in der Bürgerkommunikation prägt.
Zu den Kernaufgaben der Abteilung gehört die Verbreitung von ereignisbezogenen und unabhängigen Informationen an die Öffentlichkeit. Daneben verantwortet sie die interne Kommunikation, um Mitarbeiter:innen auf dem Laufenden zu halten, und unterstützt gleichzeitig Führungskräfte sowie die organisatorische Entwicklung. Darüber hinaus gestaltet und bearbeitet die Einheit gedruckte und digitale Materialien für die Polizei – von Broschüren bis hin zu Online-Inhalten.
Koordination steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Das Team stimmt die Öffentlichkeitsarbeit zwischen verschiedenen Polizeibehörden ab und entwickelt langfristige Strategien in Abstimmung mit der Führungsebene. Zudem organisiert und führt es Kampagnen, Veranstaltungen und Sonderinitiativen durch – sowohl auf lokaler Ebene als auch im Rahmen übergreifender Polizeiprojekte in ganz Deutschland.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Medienproduktionen. Die Abteilung berät bei Spielfilmen, Fernsehserien und Hörspielen und trägt so dazu bei, wie Polizeiarbeit in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Besuchergruppen und großangelegte Einsätze erhalten eine gezielte Öffentlichkeitsbegleitung, um in kritischen Momenten für Transparenz zu sorgen.
Seit 2011 hat die digitale Transformation die Arbeitsweise der Abteilung grundlegend verändert. Die Einführung des Accounts @polizeiNRW auf Twitter im Jahr 2012 markierte den Beginn eines umfassenden Wandels. Es folgten Erweiterungen auf Facebook, Instagram und TikTok sowie Tools wie die NRW-Polizei-App. Durch Live-Streams auf Facebook und YouTube sowie datengestützte Analysen wird die Kommunikation bis 2026 zunehmend zielgruppengerecht ausgestaltet.
Die PÖA passt ihre Methoden kontinuierlich an moderne Anforderungen an. Ihre Arbeit umfasst öffentliche Information, Medienkooperationen und digitale Innovation – stets im Einklang mit den offiziellen Vorgaben. Mit ihren sich weiterentwickelnden Strategien sorgt die Abteilung dafür, dass die Polizeikommunikation auch in einer zunehmend digitalen Welt wirksam und zugänglich bleibt.