29 March 2026, 10:27

Wesel und Samar stärken ihre Freundschaft mit Jugendaustausch und Hilfslieferungen

Gelber Radlader auf einer Straße vor einem Gebäude mit einer Wand im Hintergrund geparkt, mit anderen Fahrzeugen in der Nähe.

Wesel und Samar stärken ihre Freundschaft mit Jugendaustausch und Hilfslieferungen

Eine Gruppe ukrainischer Kinder und Jugendlicher verbrachte kürzlich zwei Wochen in Wesel im Rahmen der laufenden Partnerschaft zwischen der deutschen Stadt und Samar in der Ukraine. Der Besuch unterstrich die engen Verbindungen zwischen den beiden Gemeinden, die seit Beginn des Krieges 2022 noch stärker geworden sind.

Während des Aufenthalts organisierte Wesel zudem die Lieferung eines Radladers nach Samar, finanziert über ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

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Die Beziehung zwischen Wesel und Samar hat sich über die Jahre vertieft. Bürgermeister Rainer Benien betonte die Bedeutung dieser Verbindung und nannte seinen Amtskollegen Serhij Rjesik einen geschätzten Freund und häufigen Gast in Wesel. Rjesik wiederum dankte für die kontinuierliche Unterstützung durch die deutsche Stadt.

Zu dem jüngsten Besuch gehörte ein Ferienlager für junge Menschen; bereits jetzt sind Pläne für ein weiteres gemeinsames Camp in diesem Sommer geschmiedet. Neben kulturellen Austauschen wurde auch praktische Hilfe geleistet: Der neu gelieferte Radlader wird den Einwohnern Samars bei wichtigen Bauarbeiten zur Seite stehen.

Bürgermeister Benien bekräftigte seine Hoffnung auf Frieden in der Ukraine und versicherte zugleich, dass Wesel weiter an der Seite Samars stehe. Die beiden Bürgermeister trafen sich bereits mehrfach, Delegationen reisten zwischen den Städten hin und her, um die Zusammenarbeit zu stärken.

Die Lieferung des Radladers und das geplante Ferienlager zeigen Wesels aktives Engagement für Samar. Beide Städte bauen ihre Partnerschaft weiter aus – mit Fokus auf humanitäre Hilfe und Jugendaustausch. Bürgermeister Benien machte deutlich, dass Bürgermeister Rjesik und seine Delegationen in Wesel jederzeit willkommen seien.

Quelle