18 April 2026, 20:31

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat mit einer Person mit entschlossener Miene, einer Uhr im Hintergrund und der Aufschrift "Eine angestellte Frau: Der gro├če Furz-Comedy-Erfolg" überall.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die skurrile Tradition wurde 2006 vom Illustrator Bastian Melnyk ins Leben gerufen, um Fürze als ganz normalen Teil des Lebens zu feiern. Zwar teilt sich das Datum mit dem Welt-Nutella-Tag, doch zwischen beiden besteht keinerlei Zusammenhang.

Bastian Melnyk, ein deutscher Cartoonist, erfand den "Hast du gepupst?"-Tag vor fast zwei Jahrzehnten. Warum er ausgerechnet den 5. Februar wählte, bleibt unklar. An diesem Tag wird auch der weniger bekannte US-amerikanische Furztag begangen – dessen Ursprünge sind jedoch ebenfalls im Dunkeln.

Melnyk hat eine Vorliebe dafür, verspielte Feiertage zu erfinden. Zu seinen weiteren Kreationen zählen der Verspätungs-Tag am 30. Juli und der Absichtlich-Geld-verlieren-Tag am 27. Oktober. Diese humorvollen Anlässe zeigen sein Talent, Alltagsphänomene in Feierlichkeiten zu verwandeln.

Sogar in der Folklore spielt das Furzen eine Rolle: Ein Mythos der Tatuyo aus der kolumbianischen Region Vaupés erklärt etwa die Entstehung von Ton durch eine Geschichte über einen Furz. In der Unterhaltungsbranche hat sich der britische Künstler Mr. Methane als professioneller "Flatulist" einen Namen gemacht.

Der "Hast du gepupst?"-Tag wird in Deutschland weiterhin jedes Jahr am 5. Februar begangen. Er hebt sich damit von anderen Feiertagen an diesem Datum ab – wie dem Welt-Nutella-Tag oder dem Tag der Meteorologen. Die Aktion bleibt eine humorvolle Erinnerung an eine ganz natürliche menschliche Körperfunktion.

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