17 April 2026, 12:33

Warum Deutschland am 14. Dezember die magische Schneekugel feiert

Ein festlich beleuchtetes Gebäude in Berlin, Deutschland, umgeben von Bäumen, Laternenmasten und Schildern mit Text, mit dem Himmel im Hintergrund.

Warum Deutschland am 14. Dezember die magische Schneekugel feiert

Deutschland feiert jedes Jahr am 14. Dezember den nationalen Schneekugel-Tag

Die Tradition begann 2020 – ins Leben gerufen von Sven Giese, dem Gründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt". Das Datum selbst hat keine besondere Bedeutung, es wurde schlicht für den Kalender ausgewählt.

Eine Schneekugel ist eine versiegelte, durchsichtige Kugel, gefüllt mit Wasser, Miniaturlandschaften und winzigen weißen oder glitzernden Partikeln. Wird sie geschüttelt, wirbeln diese Teilchen auf, bevor sie langsam zu Boden sinken und eine verschneite Szene nachahmen. Ein Tropfen Glycerin im Wasser lässt den Glitzer sanfter rieseln und verstärkt den Effekt.

Die genauen Ursprünge der Schneekugel sind unklar. Ein frühes bekanntes Exemplar wurde jedoch auf der Weltausstellung 1878 in Paris präsentiert. Noch älter ist ein Vorläufer aus dem Jahr 1572, geschaffen von Leonhard Thurneysser. Trotz der langen Geschichte ist die Flüssigkeit in modernen Schneekugeln harmlos – sie besteht lediglich aus Wasser, Glycerin und Glitzer oder Kunststoffflocken.

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Der Schneekugel-Tag wurde eingeführt, um diese dekorativen Stücke zu ehren. Seit 2020 würdigen die Deutschen am 14. Dezember ihren Charme und ihre Geschichte.

Der Feiertag wird jährlich begangen und rückt ein schlichtes, doch zeitloses Deko-Objekt in den Fokus, das viele begeistert. Mit ihrer Mischung aus Historie und Verspieltheit bleibt die Schneekugel ein kleines, aber geliebtes Stück Wintertradition.

Quelle