19 April 2026, 02:33

Warum der Anti-Duckface-Tag die Selfie-Kultur auf den Kopf stellt

Plakat einer Person mit wilden Haaren und einem breiten, zahnreichen Grinsen, das von einem hellgelben Hintergrund eingerahmt wird, mit der Beschriftung "McFadden's Row of Flats: The Comedy That Has Made Many Millions Laugh."

Warum der Anti-Duckface-Tag die Selfie-Kultur auf den Kopf stellt

Jedes Jahr am 22. Juli begehen Menschen den Anti-Duckface-Tag – eine Kampagne gegen die beliebte, schmollende Selfie-Pose. Was als humorvolle Protestaktion begann, hat sich mittlerweile zu einer breiteren Bewegung entwickelt. Tausende beteiligen sich inzwischen, indem sie ihr Profilbild gegen ein spezielles Abzeichen austauschen.

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Der Duckface-Trend beschreibt eine küssende Mundstellung, die vor allem in Selfies von jungen Frauen zu sehen ist. Kritiker werfen vor, dass diese Pose durch die Promi-Kultur und Dating-Plattformen wie OkCupid gefördert wird, wo Nutzerinnen mit solchen Fotos angeblich mehr Nachrichten erhalten.

Der Anti-Duckface-Tag wurde 2011 von der deutschen Comedy-Gruppe Y-TITTY ins Leben gerufen. Bei der ersten Auflage 2012 ersetzten rund 21.000 Teilnehmer ihre Profilbilder durch ein Anti-Duckface-Abzeichen. Die zentrale Plattform der Bewegung, antiduckface.com, motiviert die Menschen, die Pose komplett hinter sich zu lassen.

Um die Aktion zu bewerben, veröffentlichte Y-TITTY eine Hymne auf YouTube. Übrigens fällt der Tag mit dem Pi-Näherungs-Tag zusammen – eine skurrile Wendung für den jährlichen Protest.

Die Kampagne gewinnt weiterhin an Fahrt als eine zwar lockere, aber entschlossene Absage an den Duckface-Trend. Indem sie Selfies durch Abzeichen ersetzen, setzen die Teilnehmer ein Zeichen gegen die Pose. Die Aktion bleibt eine spielerische, aber treffende Kritik an der Online-Fotokultur.

Quelle